Jetzt schlägt’s 13!

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(Über den Dominoeffekt der Flexibilisierung am Beispiel des Arbeitszeitmodells der Metallerinnen aus „Volksstimme“ Nr. 7-8 August 2016) Die Länge der Arbeitszeit ist seit jeher ein umstrittenes Thema. Auf der Unternehmensseite steht der Wunsch das „Humankapital“ möglichst kostengünstig günstig einsetzen zu können, auf der Seite der Lohnabhängigen das Anliegen, ihre ständig …

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ÖBIB agiert als Dividendenmaschine für private Anteilseigner

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„War schon die ÖIAG seit den 1980er Jahren unter der Regie von SPÖ und ÖVP zu einer Privatisierungsagentur verkommen, so besteht die Funktion ihrer Nachfolgegesellschaft ÖBIB offenbar darin, den privaten Anteilseignern der Überreste der Verstaatlichten (OMV, Post, Telekom) maximale Dividenden auf Kosten von Beschäftigten und Infrastruktur zu sichern“, kritisiert Josef …

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Protest gegen Freihandelsabkommen jetzt verstärken

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„Das Freihandelsabkommen CETA (EU-Kanada) ist TTIP (EU-USA) durch die Hintertür. Es enthält Sonderklagerechte für Konzerne, gefährdet unsere Landwirtschaft und öffentlichen Dienstleistungen, bedroht Umwelt-, Sozial- und Lebensmittelstandards sowie Arbeitnehmer_innenrechte“, kritisiert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Geht es nach dem Willen der EU-Konzerne und der ihnen willfährigen …

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Bye, Bye Sigi, du bist unvergesslich

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Wir trauern um Sigi Maron. „Mit Sigi Maron ist ein engagierter Kämpfer gegen Ausbeutung, Krieg und Fremdenfeindlichkeit – aber auch ein großartiger Mensch und Kollege von uns gegangen“, so der tief betroffene Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB), Josef Stingl. Bereits zur AK-Wahl 1984 wurde eine kleine Schallplatte veröffentlicht, …

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Pflege: Eklatante Gehaltsunterschiede

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Die Beschäftigten im Gesundheitswesen verrichten eine höchst verantwortungsvolle Tätigkeit. Die Bezahlung wird allerdings der hohen Verantwortung und Belastung nicht gerecht. Die Grundgehälter und Zulagen werden je nach Dienstgeber (Land, Gemeinde oder Verein) in unterschiedlichen Kollektivverträgen geregelt und durch „willkürlich eingerechneten“ Zulagen aufgebessert. Im Gegensatz zu den Beschäftigten in den Krankenhäusern …

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„Traumjob Erntehelfer_in“

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Viele der afrikanischen Migrant_innen, die über Lampedusa nach Europa kommen, arbeiten zu Hungerlöhnen in Kalabrien (Süditalien). Sie pflücken zu Tausenden Orangen und bekommen einen halben Euro für eine Kiste mit 22 Kilo geernteter Orangen – ergibt einen Monatslohn von maximal 200 Euro. Nach der Saison können sich etliche nicht einmal …

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Schichtarbeit geht auf Kosten der Gesundheit

„Die Arbeit muss sich nach den Menschen richten und nicht die Menschen nach den Maschinen und der Profitmaximierung der Unternehmen“ stellt Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zu den Ergebnissen der im Auftrag von Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer erstellten Studie der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (Forba) zur …

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Wem verpflichtet?

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Laut Österreichischem Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) ist die Abgabenbelastung für das unterste Zehntel der österreichischen Haushalte seit 2007 um 1,5 Prozentpunkte gestiegen und das trotz zweier Steuerreformen. Schuld daran sind indirekte Steuern, einkommensschwache Haushalte traf der Preisanstieg bei Lebensmittel und Mieten somit am stärksten. Unter den Geringverdienern sind in Österreich …

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Lohnabhängige verzichten aus Unkenntnis auf hunderte Millionen Euro

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Auf das enorme von den Lohnsteuerzahler_innen nicht genutzte Potenzial von Steuerrückzahlungen im Wege der Arbeitnehmer_innenveranlagung (dem sogenannten Jahresausgleich) weist die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) hin und fordert dazu auf, diese Möglichkeit für 2015 jetzt zu nützen, auch wenn gesetzlich dazu eine Frist von fünf Jahren eingeräumt wird. „Aus …

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Ein wirklicher „New Deal“ muss anders ausschauen

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Als typisch neoliberalen Ansatz bezeichnet Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) das mit großem Trara verkaufte Förderungsprogramm der Regierung für Start-Ups mit einem Umfang von 185 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren: „Von einem „New Deal“ im klassischen keynesianischer Sinne kann dabei nicht gesprochen …

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