Politischer Adventkalender: 11. Dezember

Der internationale Tag der Berge am 11. Dezember 2016 ist ein durch die UNO eingeführter Gedenktag und wird auch „Welttag der Berge“ genannt.

Sie sind riesig und ragen viele Meter in die Höhe. Doch so mächtig sie auch sind, sie sind sensibel und anfällig. Berge faszinieren seit jeher den Menschen. Das Ökosystem von Gebirge und Hochgebirge ist einzigartig und es ist bedroht. Der Berg-Tourismus bringt Probleme mit sich. Mehr Menschen verursachen mehr Müll, ein höheres Verkehrsaufkommen und einen steigenden Lärmpegel. Ein rücksichtsloser Tourismus und die Klimaerwärmung machen Flora und Fauna stark zu schaffen. Die allgemeine Klimaerwärmung bringt die Gletscher zum schmelzen.

Trotzdem, für viele zählt nur der Mammon. Das Ruhegebiet Kalkkögel sind ein Beispiel dafür: Geschaffen, um eine noch wilde und ursprüngliche Bergwelt im Nahbereich von Innsbruck zu erhalten, wollen hemmungslose Touristiker_innen das Ruhegebiet „mit zwei  Liftsäulen zu entweihen“. Für sie ist die seilbahnerische Verbindung der Axamer Lizum mit dem Schigebiet Schlick 2000 (Stubaital) wichtiger als der  Schutz der Natur.  Trotz des politischen Stopps der Seilbahnpläne versuchen die Projektbetreiber_innen mit allen Mitteln, die Erschließung der Kalkkögel doch noch durchzusetzen.