Monthly Archives: September 2017

Eine Woche „Tiroler Tageszeitung“

Immer mehr fühlen sich bescheiden, ihr Einkommen ist lange vor Monatsende zu Ende. Tirol ist hier noch ein Sonderfall: Aber nicht zum Guten! Bei den Wohn- und Lebenshaltungskosten liegen wir österreichweit obenauf. Unsere Einkommen sind am unteren Label angesiedelt! Alles nur dunkelrote Schwarzmalerei einiger weniger Kummerln? Zur Meinungsbildung einmal eine Woche  „Tiroler Tageszeitung“-Berichterstattung. Dem Tiroler Medienriesen ein Naheverhältnis zur KPÖ zuzuweisen, gelingt nicht einmal Rechtsaußen Abzwergl & Co:

13. September 2017: „Im Westen nichts Neues: Vorarlberg ist (…) Österreichs Bundesland mit den höchsten Löhnen und Gehältern, während Tirol (…) den vorletzten Platz in der Länder-Tabelle einnimmt. (…) Im Durchschnitt haben die Tirolerinnen und Tiroler im Jahr 2016 demnach 2.388 Euro brutto im Monat. Der Österreich-Schnitt lag mit 2.520 Euro immerhin um 132 Euro brutto darüber, die Einkommen in Vorarlberg mit 2.648 Euro sogar um 260 Euro.“

13. September 2017: „Sehr groß blieb die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männer. So bekommen die Männer im Österreich-Schnitt 2.931 Euro brutto (…), die Frauen 2.028 Euro. Der Bezug der Männer lag somit um satte 903 Euro oder fast 45 Prozent über jenen der Frauen. In Tirol lagen die Männerlöhne im Schnitt bei 2.837 Euro und jene der Frauen bei 1.933 Euro brutto, womit die Männer um 904 Euro oder 47 Prozent  mehr bekommen.“

15. September 2017: „47 Prozent aller Arbeitnehmer kommen mit ihren Gehalt nicht oder nur schwer über die Runden. Bei den Frauen sind es 54 Prozent. (…) Ein Aspekt ist der hohe Anteil an Teilzeitjobs bei den Frauen. (…) Neben Frauen in Teilzeitjobs hätten es auch diejenigen schwer, mit ihren Verdienst auszukommen, die nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen.“

17. September 2017: „Es ist (…) ein Phänomen, das in den letzten Jahren vor allem im städtischen Bereich wie Innsbruck zugenommen hat: Verstorbene, bei denen aufgrund von Mittellosigkeit (…) die öffentliche Hand für die Begräbniskosten einspringen muss. ‚Wir sprechen hier nicht von Mindestsicherungsbeziehern, sondern von Menschen mit kleiner Pension (…)‘, begründet Stadtrat Franz X. Gruber (Anm. von der in der Regierung sitzenden ÖVP!!) diese gesellschaftliche Entwicklung.“

19. September 2017: „Die Inflationsrate in Österreich stieg im August auf 2.1 Prozent an. (…) Die Wohnungsmieten legten um über 4 Prozent zu. (…) Milch, Käse und Eier kamen zusammen um 4,9 Prozent teurer, Öle und Fette um 17,1 Prozent. Unter den teureren Nahrungsmitteln sticht ein exorbitanter Butterpreisanstieg um mehr als 38 Prozent innerhalb von 12 Monaten hervor. (…) Der Mikrowarenkorb, der überwiegend Nahrungsmittel und den täglichen Bedarf repräsentiert war (…) Jahresabstand um 4,1 Prozent teurer.“

19. September 2017: „Betongold (…) Nach wie vor gibt es in Tirol einen Baulandüberhang von rund 70 Hektar, laut jüngsten Meldungen stehen rund 3.000 Wohnungen leer und am freien Wohnungsmarkt werden Quadratmeterpreise zwischen zwölf und 16 € verlangt. (…) Die Mieten galoppieren der Inflation und den Gehältern davon.“ (Anm: Innsbruck gilt lt. Immobilienportal Immowelt.at als teuerstes Mietenpflaster. Dahinter liegen Wien und Salzburg)

„Uns sind die Hände gebunden“, „unser Koalitionspartner lässt nicht mehr zu“ und überhaupt: „ihr Kommunist_innen könnt leicht maulen, nur was habt ihr schon erreicht“ agieren gerne die herrschenden Mitbewerber_innen: Und natürlich müssen auch noch so viele andere Dinge finanziert werden! Olympia 2016 beispielsweise?

Fakt ist und bleibt, dass dort wo die KPÖ Verantwortung trägt (in Graz beispielsweise) andere Politik betrieben wird. Ihre Wohnungspolitik war so erfolgreich, dass sich ÖVP gezwungen sah, das erfolgreiche „KPÖ-Wohnungsressort“, der FPÖ zu Vernichtung zu überlassen! Anders als alle anderen Politiker_innen gehen die  kommunistischen Mandatare auch mit ihrem Politiker_inneneinkommen um: Sie geben für jeden nachvollziehbar einen Großteil ihres Einkommens für soziale Zwecke ab. Ein weiterer Fakt sind die Ergebnisse bei www.wahlkabine.at. Die Übereinstimmung zwischen Wahlprogramm und Wähler_innen-Meinung fällt überproportional  zugunsten von KPÖ PLUS aus – ein Beweis, dass unsere Politik direkt bei den Menschen zu finden ist!

Daher die beste Alternative am 15. Oktober 2017, am 25. Februar 2018 und am 22. April 2018: Ein lautes JA für KPÖ PLUS! Ein lautes NEIN für Prestige-Projekte wie die unnötige Olympia-Bewerbung!

Josef Stingl

Wohnen in Innsbruck: Leerstand und Wucher

Innsbruck ist offenkundig die teuerste Stadt Österreichs, wie aus der Auswertung des Immobilienportals Immowelt.at hervorgeht. In der Landeshauptstadt Tirols wurde bei der Gesamtmiete, d.h. Nettomiete plus Betriebskosten, die 16-Euro-Marke geknackt. Dahinter liegen Wien (14,90 €/m²) und Salzburg (14,50 €/m²). 

Wahrheit ist auch für Bodenseer zumutbar

„Es hat schon einen Grund, warum die Tourismus-Branche, die seit über 60 Jahren Wachstum aufweist, so schwer Personal findet“, stellt Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth klar. Wohlgemuth ist zugleich Geschäftsführer der für den Tourismus zuständigen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. Er nimmt damit Bezug auf die kürzliche Attacke von WKO-Präsident Jürgen Bodenseer auf vida-Vorsitzenden Roman Hebenstreit bei der Fafga-Eröffnung.

mehr demokratie! zerrt Olympia-Volksbefragung vor den Verfassungsgerichtshof

mehr demokratie! tritt für qualitätsvolle und faire Formen der Direkten Demokratie ein, die ‚von unten‘ durch die Bevölkerung initiiert werden können,“ betont Mag. Erwin Leitner, Bundessprecher der Demokratie-NGO mehr demokratie!.

KPÖ-Empfehlung der Woche

„Wir als KPÖ sind uns einer Sache bewusst: Von der ÖVP gibt es für uns nichts zu holen. Das Wahlkabine-Ergebnisse von vielen haben die bei beiden Parteien an entgegensetzen Enden positioniert. Leute mit der Volkspartei ganz vorn hatten die KPÖ als Schlusslicht, Menschen mit sozialen Präferenzen hatten die ehemalige schwarze Liste ganz am Ende ihres Spektrums“, stellt Tirols KPÖ PLUS-Spitzenkandidat Josef Stingl fest.

Roland Steixner KPÖ-Plus-Spitzenkandidat in Innsbruck Stadt

Der 1979 geborene Linguist Roland Steixner geht als Spitzenkandidat für die KPÖ Plus im Wahlkreis 7 A für die diesjährige Nationalratswahl ins Rennen. Er möchte eine starke soziale Stimme einbringen, die vor allem dafür plädiert, dass Wohnen nicht arm machen darf.

Maria Illetschko ist Spitzenkandidatin der KPÖ Plus für den Wahlkreis Osttirol

Maria Illetschko​ ​(geboren 1963)​ ​mit Lesachtaler Wurzeln steht​ ​die​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​Spitzen-Kandidatin​ ​für​ ​den​ ​Wahlkreis​ ​7E​ ​fest.​ Die Pflegekraft fand in der Assistenz von Behinderten beruflich ihre persönliche Berufung. Derzeit arbeitet sowohl sie bei einem Projekt „Betreuten Wohnens“ und in einer Volksschule als Schulassistentin .

Thomas Hörl geht als KPÖ-Plus Spitzenkandidat im Wahlkreis 7C

Thomas Hörl (27) tritt für die KPÖ-Plus als Spitzenkandidat für die Bezirke Kitzbühel und Kufstein an. Er will sich als Stimme für den sozialen Zusammenhalt und gegen den weiteren Sozialabbau durch die etablierten Parteien positionieren.

Tiroler Soziale Dienste: Langer Weg bis zum Sozialplan

„Wir waren immer verhandlungs- und gesprächsbereit“, stellen Betriebsrat und Belegschaftsvertretung der Tiroler Sozialen Dienste GmbH klar. Geschäftsführer Harald Bachmeier hatte bei der letzten Sozialplanverhandlung am 17.8.2017 zugesichert, dass er bis 25.8.2017, vor seinem 3-wöchigen Urlaub, mit den Eigentümervertretern die ausverhandelten Konsenspunkte und den größten offenen Punkt, die freiwillige Abfertigung, abklären wird.

Jakob Hundsbichler ist Spitzenkandidat im Wahlkreis 7B

Im​ ​Wahlkreis​ ​7B ​geht​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​mit​ ​Jakob Hundsbichler (19)​ ​aus​ ​Schwendau ​im Zillertal als​ ​Spitzenkandidat​ ​in​ ​die​ ​Nationalratswahl.​ ​Er will ​​eine​ ​starke​ ​und​ ​soziale Stimme​ ​für​ ​die​ ​Bezirke​ Innsbruck-Land und Schwaz ​sein.