Monthly Archives: Februar 2018

Ein Contra zum „Anti-Raucher-Volksbegehren“

Die Diskussion um das don’t smoke Volksbegehren treibt seltsame Blüten, und daran hat auch die Linke ihren Anteil, die nicht wirklich damit umzugehen weiß. Da wird mit Eifer und großer Freude und dem guten Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen (schließlich geht es um die Gesundheit, und es geht darum der FPÖ eins auszuwischen), direkt-demokratisch gegen RaucherInnen Stimmung gemacht, es wird ein Feindbild geschaffen und strapaziert (die RaucherInnen verschmutzen die Umwelt und machen die Nicht-Raucher krank), dass es nur als konsequent und logisch erscheinen lässt, wenn dieses Übel – demokratisch legitimiert- in die Schranken verwiesen wird (komplettes Rauchverbot in allen Gastronomiebetrieben!).

Gewerkschaftlicher Linksblock fordert Urabstimmung zum KV-Abschluss

Für den heutigen 27. Februar waren Streiks im Gesundheits- und Sozialbereich geplant – für den Fall, dass es nicht vorher zu einem Abschluss bei den Kollektivvertragsverhandlungen kommt. Die „Sozialwirtschaft Österreich“ war weder zu akzeptablen Gehaltserhöhungen noch zu einer Verkürzung der Arbeitszeit bereit.

Mietkosten und die Eigentumsfrage

Nach der Anhebung der Richtwertmieten im Frühjahr 2017 dürfen nun auch Bewohner_innen mit sehr alten und günstigen Mietverträgen etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Anhebung des Kategoriemietzinses von 3,43 Euro auf 3,60 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen der Kategorie A, von 2,57 auf 2,70 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen der Kategorie B, von 1,71 auf 1,80 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen der Kategorie C und D (brauchbar) und von 0,86 auf 0,90 Euro für Wohnungen der Kategorie D (unbrauchbar) steht an.

Nichts zum Verschenken

Wer erinnert sich nicht an Niki Laudas Werbespot, bei dem er mit übergewichtigem Koffer beim Flugschalter steht, diesen plündert und  Mantel über Mantel überzieht und süffisant meint, er hätte nichts zu verschenken. Jetzt hat Lauda wieder eine eigene Fluglinie, auch bei der verschenkt er nichts. Schlimmer noch, seine Angestellten brauchen besagte Jacken und Mäntel um im Winter nicht zu erfrieren. Denn bei einem Grundlohn von 600 Euros ist Heizen ein Luxus. Sorry, ganz so unsozial ist „Sir Niki“ dann doch nicht! Immerhin gibt er dazu eine Risiko- und Sonn- und Feiertagszulage von 360 Euro, damit seine Crew nicht mit Frostbeulen umherlaufen muss.

Protest gegen „Germanys next Topblödel“ aus Innsbruck

Seit 12 Jahren eine Zumutung, Ihre unselige Sendung Germanys next Topblödel. Frauenfleischmarkt. Immer noch… Wer ist die Schönste am coolen Strand? Das ist die Dümmste im ganzen Land… und Klum ist ein Klump mit Dollarzeichen in den Augen.

Aschermittwoch-Gedanken

Eigentlich schätze ich ihn – vor allem sein soziales Engagement für Flüchtlinge, Mindestsicherungs- und Notstandsbezieher_innen. Erst kürzlich bezeichnete er richtigerweise die Abschaffung der Notstandshilfe als „größten Sozialabbau in der Geschichte unseres Sozialstaates“.  Die Rede ist von Erich Fenninger.

Frauenvolksbegehren 2.0 unterstützen!

Heute startet die Kampagne mit der Aufbringung der erforderlichen Unterschriften­sammlung zur Einreichung eines Volksbegehrens. Wenn österreichweit mindestens 8.400 Menschen das Anliegen unterstützen, wird das Frauenvolksbegehren im Sommer zur Unterschrift aufliegen. Es gibt zwei Neuerungen: Erstmals kann man eine Unterstützungserklärung nicht nur in seiner Heimatgemeinde, sondern in jeder Gemeinde abgeben. Neu ist außerdem, dass man die Unterstützung auch mittels Bürgerkarte und Handysignatur abgeben kann, die Frist dafür endet am 12. März.

KV-Sozialwirtschaft Österreich: Aufruf zur Kundgebung am 12.02.2018

Die 4. KV-Verhandlungsrunde im SWÖ wurde am 31. Jänner 2018 erneut unterbrochen. Für Montag, den 12. Februar 2018 wurde eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Gewerkschaft vida setzen die Vorbereitungen für Kampfmaßnahmen in den Betrieben fort.

Neue Geschäftsführung für TAfIE Innsbruck-Land

„People first“ – Zuerst den Menschen sehen, dann erst die Behinderung! Nach diesem Leitsatz arbeitet der TAfIE mit Sitz in Wattens seit fast 25 Jahren. Bereits in den 1980iger Jahren gab es in Tirol eine engagierte Elternbewegung, die sich für die Öffnung der Regelkindergärten und Regelschulen für Kinder mit Behinderungen einsetzte. 1993 entstand daraus der Verein TAfIE, der es sich zur Aufgabe machte, Menschen mit einer „geistigen Behinderung“ aus der Psychiatrie zu holen und in ein normales Leben zu integrieren. Von Anfang an wurden dabei die Bereiche Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung für Menschen mit Behinderungen verknüpft.

Zillertalbahn in die Zukunft Wasserstoff betrieben

Die Zillertalbahn soll in Zukunft als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen. Geht alles nach Plan, soll der Regelbetrieb bereits im Jahr 2022 aufgenommen werden. Der Fahrplan bis dorthin ist sportlich. Vom Test eines Prototyps bis hin zur Ausschreibung der Triebwagen und dem Aufbau der Wasserstoff-Produktionsanlage muss noch viel passieren.