21.11.2015: Aufruf zu Solidarität und Menschlichkeit!

eifelFür den 21. November ruft das breite Bündnis „Innsbruck gegen Faschismus“ zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung auf, um ein starkes Zeichen gegen die geplante rechtsextreme Kundgebung der sogenannten „Identitären“ an der Annasäule zu setzen. Unter dem Motto „Solidarität und Menschlichkeit“ wird ein Demozug beim Franziskanerplatz um 14:00 startend zuerst mit Musik untermalt durch die Straßen Innsbrucks ziehen, um dann am Stadtforum eine abschließende Kundgebung mit Redebeiträgen abzuhalten. „Innsbruck ist eine offene und bunte Stadt. Solidarität und Menschlichkeit zeichnen unser Miteinander aus und dies wollen wir bei unserem Umzug in den Mittelpunkt stellen“, so die Bündnissprecherin Katharina Embacher.

„Innsbruck gegen Faschismus“ ist ein breiter Zusammenschluss aus vielen verschiedenen Organisationen, die in den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa Kultur, Religion oder auch Politik tätig sind. „Was uns alle eint ist der Fakt, dass wir für eine menschliche und solidarische Gesellschaft einstehen. Darum ziehen wir auch alle an einem Strang, um den rechtsextremen Identitären, die offen gegen Minderheiten und Schutzsuchende hetzten, zu zeigen, dass ihr Gedankengut in Innsbruck keinen Platz hat“, stellt Katharina Embacher fest. Mit der geplanten Demonstration wird sich die Bevölkerung Innsbrucks ganz klar für eine solidarische und menschliche Gesellschaft aussprechen und rechtsextremen Gedankengut damit eine klare Abfuhr erteilen.

Gerade in Zeiten wachsender rechter Potenziale und dem Ansteigen rechter Gewalttaten ist ein breites Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit vonseiten der Gesellschaft von Nöten. „Wenn Flüchtlingsheime brennen, Stolpersteine zerstört werden oder auf offener Straße Menschen von Rechtsextremen attackiert werden, dann braucht es ein Aufbegehren der Bevölkerung gegen diese Entwicklungen. Genau dies wollen wir am Samstag tun“, schießt Embacher.