Kritik an Mindestsicherungsplänen – Blau & Schwarz kontern mit Hetze!

Laut ORF-Tirol kritisiert die Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harrasser die geplanten Bundesregelungen bei der Mindestsicherung. Betroffen seien vor allem Familien mit mehreren Kindern. Sie befürchtet, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien noch mehr an materieller, aber auch sozialer und kultureller Unterversorgung leiden. Das sei mit negativen Folgen für die Bildungs- und Zukunftschancen verbunden.

Gefurzt dazu haben die Tiroler Mander der  „sozialen Heimatpartei“. Abwerzgers Federspiele befinden die Mindestsicherung in Tirol einfach zu hoch und erlangen die rasche Umsetzung der kurzstrachigen Wahnvorstellungen. Die Realität, dass mit den 5 bis 800 Euro Mindestsicherung in Tirol nicht einmal die Miete bezahlt ist, ist ihnen dabei egal. Wer sich’s nicht leisten kann, soll eben auf der Straße leben – aber bitte nicht in der Innenstadt! Das ist verboten, denn die wohlhabenden, guten Fremden müssen von diesem Elend befreit sein! Da schon lieber einen hetzerischen Seitenhieb gegen die armen, die bösen Ausländer_innen, die laut FPÖ den Großteil der Mindestsicherungsbezieher_innen ausmachen.

Auch Tirols neues ÖVP-Rollstuhl-Aushängeschild spielt auf diesem Klavier. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung BASTLte die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg: Wer nie etwas ins System eingezahlt hat, soll weniger bekommen. Klugerweise ergänzt sie mit „oder sich nicht für Österreich engagiert hat“, denn sonst könnte ja noch wer nachfragen, was sie bis zu ihrem Sportunfall ins System eingezahlt hat,

meint Josef Stingl