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Freitag, 03. September 2010, 21:28 Uhr

Neues von unseren Nachbarn

Zoom ins LändlePräsentation der "Zweck"bündnisliste Gsiberger mit Dr. Hans Peter Martin
Am Freitag, den 24. Juli findet ab 17.30 Uhr in Hohenems, Schlossplatz (im Ortszentrum beim Palast), die öffentliche Präsentation der zur Landtagswahl kandidierenden Liste „Die Gsiberger“ statt. Dabei werden Programm, Kandidaten und Kandidatinnen vorgestellt. Diese Veranstaltung wird von folgenden Referenten, internationale Bands und EinzelinterpretInnenen umrahmt:

Vorarlberg, abseits der Staatsparteien!

Moderator: ULRICH „GAUL“ GABRIEL
Gastredner: unabhängiger Eu-Abgeordneter Dr. HANS PETER MARTIN

CELIK UGUR VEYSEL
Der 1983 aus Tirol stammende und seit 1986 in Vorarlberg lebende Kurde strebt an, mit seiner Musik die VorarlbergerInnen jeglicher Nationalität zusammenzubringen. Mit seinem Song „Kum gib mar d`Hand, redmar Mitanand“ möchte er die Distanz der Volksgruppen untereinander aufheben und gleichzeitig Liebe, Zusammenhalt, Stärke und Toleranz vermitteln.

HÄPPI HOLI VAMILI
Dies ist eine Patchworkvamilie, welche Eigenes und Selbstkomponiertes in ihrem gegründeten Musikstil SKAS (Souverän kritischer Art of Mund Sound) zum besten gibt.

BURNING ROSETTAS
Finnen neigen dazu, lange einsame Winternächte in Alkohol und Liedern zu ertränken. Weil das gemeinsam mehr Spass macht, hat sich Tuomo Nurminen aka Fast Polka mit Sad Blues und Big Rock kernige Unterstützung aus den Alpen geholt. The Burning Rosettas meucheln Perlen lauter Unterhaltungsmusik. Cocktail-Schlagzeug, Akustikbass und Rotzgitarre toben in einer Reihe von der Bühne: mit minimalistischer Ausrüstung macht sich die finnisch-österreichische Kombo auf ihrem langen Weg zu grossem Rock, traurigem Blues und schnellen Polkas.

SCHI-SCHUH-TENNIS ORCHESTRA
Das Ski –Schuh Tennis Orchestra verzaubert die tobenden Massen mit einer räudigen Mischung aus Reggae-Ska-Balkan-Dub und kritschen Texten. Geleitet von süßen Melodien und erdigen Bässen begibt sich das Orchestra auf eine Reise an Orte eures Herzen, welche noch nie zuvor eine Band betreten hat. Ein pazifistischer Pflastersteinhagel der Gefühle entfacht das Feuer der Hoffnung!

HARDCORE JOLLIES
........drei Vorarlberger und ein Amerikaner die sich zusammen getan haben um ihre eigenen musikalischen Ideen zu verwirklichen. Inspiriert von verschiedenen Richtungen versuchen sie, nicht in eine Schublade zu passen. Ob dies Reagge,Funk,Punk oder Rock ist soll Nebensache bleiben. Seit sie 2008 nach langer Suche mit Don ihren neuen Sänger fanden, sind sie nun wieder Live mit neuem Prgramm zu erleben.

THEE PSYCHOTONES
Thee Psychotones wurden im April 1997 in Como-City gegründet und sind inzwischen kein Geheimtipp mehr. Mit dem Sänger J.L. Looser garantieren sie auf dem Schlossplatz eine starkstromgeladene 60`ties-Garage-Rock`nRoll-Show, die das Publikum garantiert zum Tanzen mitreißen wird. Ihr Repertoire besteht hauptsächlich aus Eigenkompositionen.

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Neues von unseren Nachbarn
Autor: Josef Stingl am Dienstag, 21. Juli 2009, 16:02 Uhr
Ein interessantes buntes Projekt, dass gemeinsam die Fünf-Prozent-Hürde brechen will. Für die Grünen offensichtlich ein Dorn im Auge:

"Eine Stimme für Gsi ist eine Stimme für schwarz-blau. Nur eine Stimme für die Grünen ist eine Stimme für soziale Gerechtigkeit und für Menschenrechte", meint der "vielstimmige" grüne Mario Lechner auf seinem Blog (http://mariolechner.twoday.net).

Der Rätische Bote meint dazu: "... wieso eine Stimme für die Gsiberger eine Stimme für Schwarzblau sein soll, ist nicht näher erörtert. Es ergibt sich aus einer Anwendung einer schon in der Volksschule erlernten Grundrechenart: die Minusrechnung. Man zählt die Demokraten und Fortschrittlichen, die Ausländer und Ausländerphonen von den Wählern der Grünen ab und es verbleibt eine Restmenge, die in Bregenz mit der ÖVP koaliert, die ÖVP koaliert wiederum mit den Blaubrauen im Lande. Und wenn man mit der Liste GSIberger die Vorarlberger Grünen von ihrem "demokratiepolitischen Ballast" befreit, dann sind sie endlich unter sich, die ohnedies schon immer mit FPÖ und ÖVP keine Schwierigkeiten hatten und im Kern eh dasselbe vertreten: Von Atomenergie bis zum Minarettenbau, von dem Ausschluss der Bürger an Mitbeteiligung bis zur Bereicherung durch horrende Parteiengelder! Wir wollen in diesem einen Falle einmal ausschließen, dass eine unabhängige Kandidatur zu einer Wahl für Vorarlbergs Grüne schon eine Unterstützung für Schwarzblau darstellt (wiewohl es genauso und nicht anders gemeint war). Die Grünen wollen ganz einfach den Privilegienkuchen im Vorarlberger Landtag mit Schwarzblaurot weiter ungestört teilen. Monatlich 6000 Euro für 0,75 Sitzungen im Monat Sitzungsgeld sind in Gefahr. (...) Vor den GSIbergern hat man Angst, weil dort die MigrantInnen autonom und authentisch kandidieren können und die Grünen damit deren Stimmen nicht mehr lukrieren können. Seit Wochen flattern den MigrantInnen (für die offenbar der Datenschutz abgeschafft ist, Ausländer haben auch bei den Grünen mal kein Recht) grüne Flugzettel ins Haus, wo ihnen weisgemacht wird, dass sie es in der Hand hätten, die erste Migrantin in den Vorarlberger Landtag zu entsenden. Tatsächlich ist diese mit ihrem Platz 5 an einem Ort gereiht, den die Grünen unter besten Bedingungen nicht zusammengebracht hätten und ihnen auch eine geschlossene MigrantInnenunterstützung jetzt erst recht nicht bescheren kann. Man lügt diese einfach, nein vorsätzlich an. Das aber können ÖVP und FPÖ denn doch besser - um wenigstens ein Kompliment den Grünen zu lassen."