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Freitag, 03. September 2010, 21:52 Uhr

Hubschrauberlandeplatz bleibt Thema bis nach der Gemeinderatswahl

Grüne GR Kirchebner: "UVP nicht verpflichtend - wir bleiben trotzdem dran"
In einem Schreiben vom 19. Jänner an die Gemeinde Rum kommt die Umweltschutzabteilung der Tiroler Landesregierung zum Schluss, dass in Bezug auf den geplanten Hubschrauberlandeplatz des Sanatoriums "keine Verpflichtung zur Durchführung eines Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens" bestehe."Wir haben das befüchtet", kommentiert der GRÜNE Öko-Experte und Gemeinderat Kirchebner die Sachlage. "Auf das Land ist hier leider kein Verlass; man vergisst offensichtlich sogar die Nähe des Naturschutzgebiets Karwendel."

"Es gibt aber einen kleinen Teilerfolg", sagt Kirchebner. Laut Schreiben des Landes habe die Leitung des Sanatoriums von sich aus eine Beschränkung auf reine Rettungsflüge vorgenommen. "Damit fallen Überstellungsflüge natürlich weg", kommentiert Kirchebner. "Eine wesentliche Frage ist natürlich, wie das kontrolliert werden würde. Ein Tabellenkalkulationsblatt - wie vorgeschlagen - wird dazu nicht ausreichen. Lösen kann man die Sache immer noch am besten über eine freiwillige UVP. Diese Möglichkeit besteht immer noch."

Im letzten Infrastrukturausschuss wurde die ablehnende Stellungnahme der Gemeinde auf Drängen der GRÜNEN vollinhaltlich aufrecht erhalten. "Eine Entscheidung über den Landeplatz wird aber sicherlich erst nach der Gemeinderatswahl fallen", meint Kirchebner. "Wir bleiben dran. Wir werden den zuständigen Umweltlandesrat Gschwentner (SPÖ) nicht aus der Verantwortung entlassen".

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Hubschrauberlandeplatz bleibt Thema bis nach der Gemeinderatswahl
Autor: Anonymous am Montag, 08. Februar 2010, 17:03 Uhr
Hört, hört......der H.Gschwentner hat irgendwo Verantwortung zu tragen......das muß ein Irrtum sein!?