Asylheim am Bürglkopf in Fieberbrunn: Isolieren ist besser als integrieren!?

asyl_fullVon drauß vom Walde komm ich her,
ich muss Euch sagen, es asylantet sehr.
allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich einsame Flüchtlinge sitzen
und drunten aus dem Höllentor
sah mit großen Augen Micky Leitner hervor

Die Polizei war fix und hat schnell zur Aufklärung des Asylheimanschlags beigetragen. Es waren „glücklicherweise nur Jugendliche, die sich rächen wollten“. Zwar ein bissl fremdenfeindlich – gehört ja heut fast dazu – aber doch noch verdaubar, meint man erleichtert.
Absolut untragbar aber, verehrte Tirolmenschen, ist die Unterbringung der Asylwerber – nicht nur – am Bürglkopf weitab von jeglichem sozialen Geschehen. Kontakt zur Bevölkerung ist kaum möglich.(Will die das überhaupt?) Auch sonst weit und breit keine sinnvolle Beschäftigung (Miki-Leitner ist dagegen und die ganze Saubermann-Bagage um sie rum), keine Zerstreuung, keine Weiterbildung, keine Sprache erlernen. Da bleibt einem die Spucke weg angesichts dieser maßlos deppert-arroganten „Integrationspolitik“! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Isolationshaft und einem Isolationsheim auf dem Berg, das bald eingeschneit sein wird? Kaum zu glauben, auf was für Ideen die Volksverteter kommen, wenn es um die Suche nach Plätzen geht. In der Nachkriegszeit, d.h. in Zeiten der wirklichen Not, gab es scheinbar weniger Probleme in Tirol, Unterkünfte für Obdachlose bereit zu stellen. (Des warn allerdings Inländer!) Schwerlich vorstellbar heute (bei Ausländern)
Leider.

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten. Scheiß Zeiten!

Sylvia Dürr