Auf ein Neues

Das Jahr 2016 geht zu Ende, das Jahr 2017 steht vor der Tür und der Kapitalismus feiert seine „neoliberalen Urständ“. Alles was nach Gemeinschaft, nach Solidarität oder nach Sozialstaat nur riecht, wird gezielt verpönt und dann eliminiert. Wir tragen die Folgen dieser unsozialen Politik: Im besten Fall mit stagnierenden Löhnen, mit Sozialabbau, mit der steigenden Armut,…

Auch das Jahr 2017 wird nicht anders: Wohnkosten steigen, die Lebenshaltungskosten ebenfalls. Die ohnehin bescheidene Mindestsicherung wird von Bundesland zu Bundesland zurückgefahren und die zahlreichen Flüchtlinge, die aus Angst um ihr Überleben ihr Zuhause hinter sich gelassen haben, werden uns als der Feind des Sozialstaates präsentiert. Die tatsächlichen Nutznießer, die Reichen, können dafür ungestört ihre Säckel noch praller füllen. Eine Solidarleistung in Form einer kräftigen Vermögensbesteuerung haben sie von den Herrschenden nicht zu befürchten.

Alles im allen alles unerfreulich. Aber es wäre falsches als hoffnungslos zu bezeichnen! Weder die „Kopf-in-den-Sand“-Manier, noch das Folgen der selbsternannten rechtspopulistischen, menschenfeindlichen Wunderwuzzis wird Besseres bringen. Widerspruch und Widerstand ist angesagt: Für einen Sozialstaat, für einen Mindestlohn, für leistbare Mieten, für eine soziale Existenzsicherung, für den Sozialstaat, für eine gerechte Vermögensbesteuerung, und, und, und…

Ein alter Gewerkschaftsspruch lautet: „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!“ Unsere stärkste Waffe ist die Solidarität. Wir müssen sie „nur auspacken“ und sie auch nutzen: 2017, 2018, 2019,…