Bei Wohnkosten Silbermedaille abgeben

KPÖ PLUS hat am Freitag mit einer Aktion auf das immer teurere Wohnen aufmerksam gemacht. Alleine im letzten Jahr stiegen die Mieten laut Verbraucherpreisindex um 3,8%. „Viele Menschen zahlen oft bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommen für die Miete, nicht wenige sogar mehr als die Hälfte. Gerade für junge Leute wird der Weg zum ersten eigenen Zuhause immer schwieriger, aufgrund von hohen Maklergebühren, Kautionen und steigenden Mietpreisen,“ stellt Josef Stingl, Tiroler Spitzenkandidat von KPÖ PLUS, fest.

Als ersten Schritt in die richtige Richtung sieht Stingl die Abschaffung der Maklergebühren, die zukünftig die Vermieter tragen sollen. Für die Kautionen solle ein staatlicher Kautionsfonds nach Grazer Vorbild eingerichtet werden. „Wir wollen, dass man in Tirol höchstens ein Drittel des Gehalts für die Miete zahlen muss. Wohnen darf nicht arm machen,“ betont Stingl.

Während nun die Landesregierung sowie die Innsbrucker Bürgermeisterin viel Geld in eine Olympiabewerbung stecken, soll das Geld nach KPÖ PLUS in sozialen Wohnbau sowie öffentlicher Gemeindebau nach Wiener Vorbild investiert werden. „Viele Leute sagen uns auf der Straße, dass sie wegen der steigenden Mieten besorgt sind. Wir wollen die wenig ruhmreiche österreichweite Silbermedaille bei den Wohnkosten abgeben. Es ist dringend Zeit, zu handeln,“ so Josef abschließend. Auch nach der Wahl wird sich KPÖ PLUS weiterhin für die Abschaffung der Maklergebühren, mehr sozialen Wohnbau und einen Kautionsfonds nach Grazer Vorbild einsetzen.

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