BIS 4.4.2018 FRAUEN*VOLKSBEGEHRENS 2.0 UNTERZEICHNEN

Das Frauen*Volksbegehrens 2.0 kann noch eine Woche bis 4.4.2018 mit einer Unterschrift bei allen Gemeindeämtern Tirols oder mit der BürgerInnenkarte bzw. Handysignatur unterzeichnet werden. „Die AktivistInnen des Frauen*Volksbegehrens 2.0 kämpfen bis zur letzten Minute und rufen die Tirolerinnen und Tiroler auf, die Tage bis zum 4.4.2018 zum Unterschreiben zu nützen“. Im Laufe der letzten Wochen gab es Info- und Diskussionrunden in Innsbruck, Landeck, Imst, Reutte, Wörgl, St. Johann und Lienz.

„Heute wollen wir Frauen und speziell Männer ansprechen. Auch sie haben etwas von den Forderungen des Frauen*Volksbegehrens: Mehr Gestaltungsmöglichkeiten in ihrer eigenen Work-Life-Balance. Es geht um ein Mehr an gleichberechtigter Teilhabe für ALLE, für ihre Frauen, für ihre Töchter, ihre Schwestern und Mütter!“, so Mag.a Elisabeth Grabner-Niel, die Tirol Koordinatorin des Frauen*Volksbegehrens 2.0. Bis Montag dieser Woche erhielt das Frauen*Volksbegehrens 2.0 österreichweit 232.199 Unterschriften ( 3,64 % der Wahlberechtigten).

Tirol liegt mit 3,24% der Wahlberechtigten und 17.555 UnterzeichnerInnen genau in der Mitte aller Bundesländer. Innsbruck steht an erster Stelle aller Landeshauptstädte mit 5,85% der Wahlberechtigten ( 5.138 UnterzeichnerInnen )

Setzen wir uns gemeinsam dafür ein und unterzeichnen Sie noch, dass
• Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich viel verdienen,
• an den Entscheidungstischen in Politik und Wirtschaft Frauen und Männer zu gleichen Teilen
vertreten sind,
• die bezahlte und unbezahlte Arbeit auf beide Geschlechter gleich verteilt und schrittweise eine
30 Stunden Woche eingeführt wird,
• Armut bekämpft wird und Alleinerziehende einen existenzsichernden staatlichen
Unterhaltsvorschuss erhalten,
• Eltern einen Rechtsanspruch auf kostenlose, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung haben, die
mit einem Vollzeitjob vereinbar ist,
• Vielfalt gelebt wird, auch indem Respekt für alle Geschlechter in Medieninhalten, Schulbüchern,
Spielzeug, Kultur alltäglich ist,
• Frauen und Mädchen frei von Zwängen über ihre Sexualität bestimmen können,
• Frauen und Mädchen auf der Flucht, bzw. im Asyl besonderen Schutz vor Gewalt erfahren,
• Gewaltschutz und Gewaltprävention offensiv ausgebaut werden