Category Archives: Was andere berichten

Wohnen in Innsbruck: Leerstand und Wucher

Innsbruck ist offenkundig die teuerste Stadt Österreichs, wie aus der Auswertung des Immobilienportals Immowelt.at hervorgeht. In der Landeshauptstadt Tirols wurde bei der Gesamtmiete, d.h. Nettomiete plus Betriebskosten, die 16-Euro-Marke geknackt. Dahinter liegen Wien (14,90 €/m²) und Salzburg (14,50 €/m²). 

Wahrheit ist auch für Bodenseer zumutbar

„Es hat schon einen Grund, warum die Tourismus-Branche, die seit über 60 Jahren Wachstum aufweist, so schwer Personal findet“, stellt Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth klar. Wohlgemuth ist zugleich Geschäftsführer der für den Tourismus zuständigen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. Er nimmt damit Bezug auf die kürzliche Attacke von WKO-Präsident Jürgen Bodenseer auf vida-Vorsitzenden Roman Hebenstreit bei der Fafga-Eröffnung.

mehr demokratie! zerrt Olympia-Volksbefragung vor den Verfassungsgerichtshof

mehr demokratie! tritt für qualitätsvolle und faire Formen der Direkten Demokratie ein, die ‚von unten‘ durch die Bevölkerung initiiert werden können,“ betont Mag. Erwin Leitner, Bundessprecher der Demokratie-NGO mehr demokratie!.

Tiroler Soziale Dienste: Langer Weg bis zum Sozialplan

„Wir waren immer verhandlungs- und gesprächsbereit“, stellen Betriebsrat und Belegschaftsvertretung der Tiroler Sozialen Dienste GmbH klar. Geschäftsführer Harald Bachmeier hatte bei der letzten Sozialplanverhandlung am 17.8.2017 zugesichert, dass er bis 25.8.2017, vor seinem 3-wöchigen Urlaub, mit den Eigentümervertretern die ausverhandelten Konsenspunkte und den größten offenen Punkt, die freiwillige Abfertigung, abklären wird.

Rosmarie Thüminger ist die Spitzenkandidatin im Wahlkreis 7D

Im​ ​Wahlkreis​ ​7D​ ​geht​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​mit​ ​Rosmarie Thüminger (78)​ ​aus​ ​Innsbruck​ ​als​ ​Spitzenkandidatin​ ​in​ ​die​ ​Nationalratswahl.​ Sie möchte eine starke soziale Stimme für die Bezirke Imst, Reutte und Landeck und darüber hinaus sein.

Ladenöffnung am 8. Dezember für Großhandel nicht erlaubt

Die sogenannte „Aktion scharf“ der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol gegen ungesetzliche Ladenöffnungen an Feiertagen entpuppte sich als voller Erfolg – der Oberste Gerichtshof gab der Gewerkschaft jetzt recht. „Konkret ging es bei der Klage um den Großhandelsmarkt C+C Wedl, dessen Standort in Innsbruck am 8.12.2015 von 10 bis 14 Uhr geöffnet war. Das ist allerdings nur im Einzelhandel erlaubt“, erklärt Otto Leist, Vorsitzender des Regionalausschusses Handel in der GPA-djp Tirol.

Tiroler Olympia-Volksbefragung: Suggestive Fragestellung verfassungswidrig

„Die Tiroler Landesregierung hat sich gegen Fairness und Chancengerechtigkeit bei der Volksbefragung über die Olympiabewerbung entschieden und hat sich auf eine manipulative, wahrscheinlich verfassungswidrige Fragestellung für die Olympia-Volksbefragung festgelegt,“ kritisiert Mag. Erwin Leitner, Bundessprecher der Demokratie-NGO mehr demokratie!.

Schweiz/Neuenburg: 20 Franken Mindestlohn

In der Schweiz sorgt die Einführung eines Mindestlohns von 20 Schweizer Franken – etwa 17 Euro 40 – pro Stunde im Kanton Neuenburg für Diskussionen. Einige Arbeitgeber hatten gegen den Mindestlohn geklagt, doch das Bundesgericht wies die Beschwerden jetzt ab. Sehr zur Freude von Aktivisten wie die Abgeordnete im Parlament von Neuchâtel Marianne Ebel, die sich für den Mindestlohn eingesetzt hatte.

Warum die KPÖ Plus meine neue politische Heimat ist

Endlich tut sich was in der österreichischen Politiklandschaft. Bewegungen werden gestartet, neue Listen gegründet. Und endlich hat auch unser Kolumnist seine wahre politische Heimat gefunden. Es begann ganz unverfänglich und zaghaft. Ein freundlicher junger Mann sprach mich an. “Interessieren Sie sich für die KPÖ Plus?” säuselte er mir schüchtern entgegen. Er stand etwas verlassen und verloren inmitten eines kapitalistischen Einkauftempels. Musik drang aus den Lautsprechern. Die Menschen hetzten durch die Geschäfte. Seine zarte Stimme klang wie ein Versprechen auf eine bessere und ruhigere Welt ohne allgegenwärtigen Konsumzwang.

WKO-Spitzenfunktionär Hernegger will Arbeitnehmerrechte beschneiden

In der neuesten Ausgabe der Mitgliederzeitung der WKO Tirol „Tiroler Wirtschaft“ vom 13. Juli 2017 lässt Dietmar Hernegger, Spitzenfunktionär der Wirtschaftskammer Tirol, mit besonderen Weisheiten aufhorchen: „400 Seiten Kollektivvertrag sind 399 zu viel“. – „Diese Aussage ist an Polemik nicht zu überbieten – dann bleibt genau ein Blatt Papier übrig, wahrscheinlich ein weißes Blatt Papier auf dem nichts steht“, kontert Harald Schweighofer, Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Tirol.