Category Archives: Was andere berichten

Gewerkschaft gewinnt Klage gegen TSD

Recht bekommen hat im Zuge einer Feststellungsklage der Betriebsrat der Tiroler Sozialen Dienste GmbH (TSD), die FlüchtlingsbetreuerInnen erhalten künftig eine Erschwerniszulage. Die GPA-djp Tirol hatte im Auftrag des Betriebsrates der TSD vor über zwei Jahren die Feststellungsklage beim Arbeits- und Sozialgericht Innsbruck (ASG) eingebracht.

„Herren der Ringe“ haben den Kredit verspielt

Dieses Wahl-Ergebnis ist eine ordentliche Watschn, die klare Niederlage in Innsbruck (Zweidrittel-Mehrheit gegen eine Bewerbung) eine schallende Ohrfeige. Dass sich die Wintersport-Metropole Kitzbühel bei der Tiroler Volksbefragung gegen Olympia 2026 ausspricht, ist nicht nur für viele Tourismus-Manager ein absolutes „No-Go“ und wird mit „reinem Neid-Denken“ erklärt. Mag sein, aber mit dem klaren NEIN ist vor allem den Großkopferten eine Absage erteilt worden.

Olympiagegner werben um Stimmen in Innsbruck

Am Mittwochnachmittag haben Olympiagegner in Innsbruck mobil gemacht. Sie warnten dabei vor einer Tiroler Bewerbung für Olympische Winterspiele und sorgten für teilweise erstaunte Gesichter bei Passanten.

Armut bekämpfen, nicht die Armen

Nicht nur KPÖ PLUS zeigt sich gegen die Entscheidung des Innsbrucker Gemeinderats für ein Nächtigungsverbot für Obdachlose in der Altstadt enttäuscht, dass bereits kommende Woche übrigens in Kraft treten soll. „Obdachlosigkeit und Bettler auf unseren Straßen sind eine Tatsache und Teil des Abbilds gesellschaftlicher Entwicklungen. Diesen Entwicklungen muss man mit weitreichenden Lösungsbemühungen begegnen“, argumentiert der designierte Bischof Hermann Glettler. 

KPÖ PLUS: FPÖ überhaupt noch auf rechtsstaatlichen Boden?

Eine Veröffentlichung des Tiroler Bloggers Markus Wilhelm sorgt in Tirol für Wirbel. Der hochrangige FPÖ-Funktionär und ehemalige Präsident der Tiroler Apothekerkammer, Dr. Martin Hochstöger, soll in seiner Apotheke Nazi-Devotionalien zur Schau gestellt haben. Wilhelm untermauert dies auf seiner Homepage dietiwag.org mit Bildern, auf denen eine Nazi-Erinnerungstafel aus Marmor an die Volksabstimmung am 10. April 1938 in Landeckzu sehen ist, die mit einem Zitat Adolf Hitlers versehen ist. Zur Schau gestellt wird das ganze in einem Glaskasten mit Reichsadler und SS-Totenkopf mit Eisernem Kreuz. Die Nazi-Devotionalien sollen sich öffentlich einsehbar im hinteren Raum von Hochstögers Apotheke befinden.

Tirol/Olympia/Volksbefragung: Fragestellungen müssen neutral formuliert sein!

„Die Fragestellung zur Olympia-Volksbefragung ist einseitig wertend, damit manipulativ und deshalb rechts- und verfassungswidrig. Die Frage strotzt vor positiven Bewertungen. Dabei hat der Verfassungsgerichtshof mehrfach und eindeutig entschieden, dass Instrumente der direkten Demokratie, wie eine Volksbefragung, besonders ernst zu nehmen sind und nicht zur Manipulation verwendet werden dürfen.

Wohnen in Innsbruck: Leerstand und Wucher

Innsbruck ist offenkundig die teuerste Stadt Österreichs, wie aus der Auswertung des Immobilienportals Immowelt.at hervorgeht. In der Landeshauptstadt Tirols wurde bei der Gesamtmiete, d.h. Nettomiete plus Betriebskosten, die 16-Euro-Marke geknackt. Dahinter liegen Wien (14,90 €/m²) und Salzburg (14,50 €/m²). 

Wahrheit ist auch für Bodenseer zumutbar

„Es hat schon einen Grund, warum die Tourismus-Branche, die seit über 60 Jahren Wachstum aufweist, so schwer Personal findet“, stellt Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth klar. Wohlgemuth ist zugleich Geschäftsführer der für den Tourismus zuständigen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. Er nimmt damit Bezug auf die kürzliche Attacke von WKO-Präsident Jürgen Bodenseer auf vida-Vorsitzenden Roman Hebenstreit bei der Fafga-Eröffnung.

mehr demokratie! zerrt Olympia-Volksbefragung vor den Verfassungsgerichtshof

mehr demokratie! tritt für qualitätsvolle und faire Formen der Direkten Demokratie ein, die ‚von unten‘ durch die Bevölkerung initiiert werden können,“ betont Mag. Erwin Leitner, Bundessprecher der Demokratie-NGO mehr demokratie!.

Tiroler Soziale Dienste: Langer Weg bis zum Sozialplan

„Wir waren immer verhandlungs- und gesprächsbereit“, stellen Betriebsrat und Belegschaftsvertretung der Tiroler Sozialen Dienste GmbH klar. Geschäftsführer Harald Bachmeier hatte bei der letzten Sozialplanverhandlung am 17.8.2017 zugesichert, dass er bis 25.8.2017, vor seinem 3-wöchigen Urlaub, mit den Eigentümervertretern die ausverhandelten Konsenspunkte und den größten offenen Punkt, die freiwillige Abfertigung, abklären wird.