Category Archives: ALI – Alternative Liste Innsbruck

Tirol ist anders!

In den meisten Bundesländern sind die Arbeiterkammern SPÖ-dominiert. In Tirol liegt die Führungsmacht beim ÖAAB. Etwas anders auch der Sprech des – laut eigenen Angaben – „echt schwarzen“ Präsidenten Erwin Zangerl. Hemmungslos kritisiert er nicht nur „die Anderen“, sondern auch seine eigene Partei. Dass seine ÖAAB-Kolleg_innen in Parlament und Landtag trotzdem konträr zu ihm abstimmen verschweigt Zangerl aber lieber dezent.

180.000 unterzeichneten den UNO-Migrationspakt

Drei Kilogramm schwer und 18 Meter lang ist die Liste der 180.358 Unter­zeichnerInnen, die die InitiatorInnen kürzlich vor den Toren des Vienna International Center ausgerollt und anschließend an die UNO in Wien übergeben haben.

Safer Clubbing – das konstruktivere Sicherheitskonzept für Partymeilen

Nach einer tödlichen Messerattacke nahe den Viaduktbögen tritt mit 1. Dezember 2018 eine Waffenverbots-zone in der Innsbrucker Ausgehmeile in Kraft. Doch was bedeutet dies nun eigentlich? Im Grunde drängen ÖVP und FPÖ hier primär auf eine relativ zahnlose Anlassgesetzgebung.

AK-Wahl: Kandidatur gesichert

Der GLB tritt nach Salzburg auch in Vorarlberg 2019 zur Arbeiterkammer-Wahl an, in Tirol hat sich die von ALI und GLB initiierte Liste „Gewerkschaftliche Linke“ den Antritt zur AK-Wahl in Tirol gesichert. Im Ländle unterschrieben 306 Unterstützer_innen die Kandidatur des GLB, in Tirol 521 die Kandidatur der Gewerkschaftlichen Linken. Andreas Spechtenhauser ist der Vorarlberger und Evi Kofler die Tiroler Spitzenkandidat_in.

Innsbruck braucht einen Masterplan für bezahlbares Wohnen

Die Alternative Liste Innsbruck hat bei der letzten Gemeinderatssitzung einen Antrag eingebracht, der eine Wohnungspolitik mit umfassenderer Berücksichtigung der sozialen Gesichtspunkte einfordert als bisher. Diese muss den Erhalt von bezahlbaren Wohnraum mit allen zu Gebote stehenden Mitteln verteidigen, neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig den Flächenverbrauch so gering wie möglich halten.

Innsbrucker Wohnungspolitik braucht Paradigmenwechsel

Bei der letzten Sitzung brachte die ALI einen Antrag ein mit der Forderung, Maßnahmen gegen spekulativen Leerstand und Kurzzeitvermietung zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen. Dieser wurde nach der Zuweisung an den Stadtsenat ebendort beerdigt. Die Begründung war lapidar: „Wesentliche Inhalte des Antrages“ würden „gegen die bestehende Rechtslage verstoßen“. Das war alles, was der Stadtsenat zur Kurzzeitvermietung zu sagen hat.

Das Tierleid am Christkindlmarkt geht weiter

Es ist ja nicht so, als wären vorweihnachtliche Ponykarusselle ein Wirtschaftszweig, von dem ganze Tiroler Bevölkerungsgruppen ihr Überleben bestreiten müssen. Dennoch hat sich der Innsbrucker Stadtsenat dazu entschlossen, unseren Antrag auf Abschaffung des Ponykarussells am Christkindlmarkt abzulehnen, obwohl das für die Ponys weiterhin schwere Mühsal in stressverursachender Umgebung bedeutet.

Hotelbetten statt Wohnraum – Ärger um ein Bauprojekt in der Blasius-Hueber-Straße

Mehr als 700 Wohnungen in der Stadt werden über Aibnb und andere Buchungsplattformen der Wohnnutzung entzogen. Mehr als 2000 Wohnungen in der Stadt stehen leer. Wohnen ist teuer in der Stadt. Die Stadtregierung müsste also dringend handeln und alles dazu beitragen, dass bezahlbarer Wohnraum nicht verloren geht.

“Mehr Zeit und mehr Geld müssen für die Mehrheit der Menschen übrig bleiben”

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, den 5.11. präsentierte die Gewerkschaftliche Linke ihr Spitzenduo, ihr Vorhaben sowie die Hauptlinie des Programms für den Antritt zur AK-Wahl in Tirol (28.1.2019-7.2.2019). Bei der Gewerkschaftlichen Linken handelt es sich um einen breiten Zusammenschluss aus der Alternativen Liste Innsbruck (ALI), dem Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) sowie tirolweit zahlreichen Initiativen und Privatpersonen. Das Sammeln der notwendigen 300 Unterschriften für den Antritt sei keine Hürde, da man bereits auf eine große Zahl von Unterstützer*innen zählen könne. Ziel der Linken im Februar ist, Fraktionsstärke zu erlangen.

Fortschrittliche Drogenpolitik statt Problemverlagerung!

In den vergangenen Tagen führten Vertreter der Alternativen Liste Innsbrucks (ALI) mehrere Gespräche mit AnwohnerInnen, mit den BetreiberInnen, als auch mit den KlientInnen der „Mentlvilla“ in Innsbruck.


Dr. Ekkehard Madlung-Kratzer, Mag. Irene Labner, GR Mesut Onay zu Besuch in der Mentlvilla (Photo by Roland Steixner)