Category Archives: KPÖ

Tag der Philosophie

Ein Haufen Gedenktage, nützliche, wie auch solche, die an Selbstverständliches erinnern, aber auch Kuriositäten werden uns beinahe Tag für Tag beschert. Hier eine kleine Auswahl, die zum Kopfschütteln, aber auch zum Nachdenken anregen: Holocaust Gedenktag, Afrika- Straßenkinder-, Kindersoldatentag, Tag der Freiheit des politischen Gefangenen.

Gedanken zum Nationalfeiertag

Der Tag der Fahne ist mittlerweile zum Tag der Leistungsshows des Bundesheers verkommen. Die Immerwährende Neutralität ist zu einem Kitsch aus längst vergangenen Tagen verkommen. Offiziell trauten sich die Regierenden diese nicht zu beseitigen und offen eine Mitgliedschaft in der NATO anzustreben. Türkis-blau-pink könnte mit der neugewonnenen Verfassungsmehrheit allerdings genau das anstreben.

Einige Gedanken zur vergangenen Wahl

Die letzten Stimmen sind ausgezählt und selbst die Vorzugsstimmenergebnisse sind bereits veröffentlicht. Das Endergebnis steht nun fest und bringt den rechten und neoliberalen Parteien eine Verfassungsmehrheit im künftigen Nationalrat. Die Wählerschaft Österreichs ist nach rechts gerückt und diejenigen, die gegen die Rechtsentwicklung taktisch vorgehen wollten, haben sich selbst ins Aus gewählt.

Schuld am Rechtsruck?

Gestern habe ich trotz der Warnung KPÖ PLUS gewählt. Ständig wurde mir (meist von führenden Sozialdemokrat_innen) vorgeworfen, dass die KPÖ mit ihrer Kandidatur und mit ihrer kritischen Haltung zur herrschenden Regierungspolitik österreichischen Sozialdemokratie unnötiges SPÖ-Bashing betreibe und für eine kommende schwarzblaune Regierung mitverantwortlich verantwortlich sei.

NEIN zu Olympia und NEIN zum neoliberalen Einheitsparteienbrei!

Am kommenden Sonntag finden in Tirol gleich zwei Abstimmungen statt. Einmal die Volksbefragung zu Olympia 2026 und einmal die Wahl zum Nationalrat. Beide Ergebnisse sind von bundespolitischer Relevanz.

Mirko Messner im Treibhaus für Mindestpension und -lohn

Nach dem spontanen montägigen Wahlkampftermin von der KPÖ PLUS Listenzweiten Flora Petrik in Innsbruck war am Mittwoch der KPÖ PLUS Bundesspitzenkandidat Mirko Messner in der Tiroler Landeshauptstadt zu Gast. Er meinte bei der Diskussionsveranstaltung im Treibhaus: „Es gibt in Österreich rund  140.000 Dollarmillionär_innen und bis zu zwei Millionen Armutsgefährdete, die im aktuellen Wahlkampf weitgehendst keine Rolle spielen. Der Wahlkampf dreht sich um `kurze´ Bewegungen, Spasskandidaturen, und die Sozialdemokratie schaut nur verblüfft zu, weil ihr die Felle dahinschwimmen.“

KPÖ PLUS: Flora Petrik auf Wahlkabinen-Tour in Innsbruck

Flora Petrik, Listenzweite von KPÖ PLUS, machte am Dienstag mit ihrer Wahlkabinen-Tour Halt in Innsbruck. In den letzten Tagen vor der Nationalratswahl tourt Petrik mit zwei Wahlkabinen durch ganz Österreich. Mit ihrer Tour will sie die Menschen vor Ort ermutigen, auch am Wahlsonntag in der Wahlkabine zu wählen, „wie man klickt und tickt”:

Fragebogen der Tiroler Tumbenzeitung

Abgesehen von sinnentleerten Wahlplakaten mit Leuten, die ein Brett vor dem Kopf haben in Form von verkehrten Texten, von einem Menschen, der mit stechendem Reptilienblick irgendwo in die blaubraune Zukunft schaut. Abgesehen von wochenlanger Mediendauerberieselung und Einseifung und Statements à la Münchhausen seitens der PolitikerInnen, nun der absolute Höhepunkt der Wahlinfos in der Tiroler Tumbenzeitung:

Armut bekämpfen, nicht die Armen

Nicht nur KPÖ PLUS zeigt sich gegen die Entscheidung des Innsbrucker Gemeinderats für ein Nächtigungsverbot für Obdachlose in der Altstadt enttäuscht, dass bereits kommende Woche übrigens in Kraft treten soll. „Obdachlosigkeit und Bettler auf unseren Straßen sind eine Tatsache und Teil des Abbilds gesellschaftlicher Entwicklungen. Diesen Entwicklungen muss man mit weitreichenden Lösungsbemühungen begegnen“, argumentiert der designierte Bischof Hermann Glettler. 

Bei Wohnkosten Silbermedaille abgeben

KPÖ PLUS hat am Freitag mit einer Aktion auf das immer teurere Wohnen aufmerksam gemacht. Alleine im letzten Jahr stiegen die Mieten laut Verbraucherpreisindex um 3,8%. „Viele Menschen zahlen oft bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommen für die Miete, nicht wenige sogar mehr als die Hälfte. Gerade für junge Leute wird der Weg zum ersten eigenen Zuhause immer schwieriger, aufgrund von hohen Maklergebühren, Kautionen und steigenden Mietpreisen,“ stellt Josef Stingl, Tiroler Spitzenkandidat von KPÖ PLUS, fest.