Category Archives: Sy’s Glosse

Nachtrag G20

Was man nicht alles hört und liest in den letzten Tagen über G 20 und den Krawallen. Da plätschert und schrumpft das Blabla der G20 dahin (der wirklich Gewalttätigen 20er). Nichts Neues, aber toll sich in Szene setzen, Macht demonstrieren, super fressen und saufen. (Armer Otto Steuerzahler darf das alles berappen mitsamt dem exorbitanten Polizeieinsatz.)

TSD/ Asylbewerber

Bei ehemals staatlichen Unternehmen wie Post oder Bahn, die teilprivatisiert wurden, liegt es in der Natur der Sache, dass an Angestellten und an Postfilialen gespart wird oder die Dienstleistungen zu wünschen übrig lassen. Man will ja kräftig Profit rausschlagen. Nix Neues. Ein Knaller in Innsbruck kommt vom TSD, den Tiroler  sozialen Diensten, eine GmbH.

Giftgas in Syrien

Seit 1997 gibt es die Chemiewaffenkonvention, ein internationales Übereinkommen von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, die die Entwicklung, Herstellung, Weitergabe, den Besitz und Einsatz verbietet. Syrien ist 2013 beigetreten. Bekannt ist, dass deutsche Firmen an der Giftgasproduktion in Syrien beteiligt waren. Die deutsche Bundesregierung hat sich bis dato geweigert, Namen zu nennen.

Filmtipp: DER JUNGE MARX

»Der junge Karl Marx« fängt stark an: Polizisten durchkämmen ein Waldgebiet, in dem abgerissene Typen Bruchholz sammeln, (was Mitte des 19.Jahrhunderts Diebstahl war). Das könnten auch Menschen in heutiger Zeit sein, prekarisierte, osteuropäische Arbeiter. Auch sonst gibt’s Parallelen en masse, nur eben anders: Die Pauperisierung der damaligen Massen und das Prekariat von heute.

Spiegel Nr.18. Macron/ Ziegler- Interviews

Unterschiedlicher in Form und Inhalt könnten die beiden Interviews mit Macron und Ziegler nicht sein.  Franzmann Emmanuel Macron von der Bewegung „en marche“ (vorwärts), der Lieblingspräsidentschaftskandidat der europäischen Politprominenz, wird natürlich auch von den Spiegel- Reporterinnen mit wohlmeinenden Samthandschuhen angefasst, bezüglich seiner euroneoliberalen Ausrichtung. Nette Fragen, nette Antworten.

Heute Sölden, morgen Wipptal

Eine Studie des WWF hat vier Jahrzehnte Skitourismus untersucht und rund 1.000 Skigebiete hinsichtlich ihres ökologischen Fußabdrucks verglichen. Das Skigebiet Sölden schnitt alpenweit mit dem größten Fußabdruck am schlechtesten ab. Es geht um Flächenverbrauch, Rodungen, Planierungen, Erosionsflächen und Beschneiung. Besonders schädlich sind vor allem die Mega-Ski-Resorts in hohen Lagen.