Category Archives: KZ-Verband/VdA Tirol

Volksbegehren gegen TTIP, Ceta und TiSA startet

Auf zur Gemeinde, bis zum 30. Jänner 2017 kann nun das Volksbegehren gegen TTIP, CETA & TISA unterzeichnet werden. Das Volksbegehren kann während der Eintragungswoche in den Eintragungslokalen bei Gemeindeämtern bzw. Magistraten von allen Personen die am 23.1.2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen unterschrieben werden.

Auf ein Neues

Das Jahr 2016 geht zu Ende, das Jahr 2017 steht vor der Tür und der Kapitalismus feiert seine „neoliberalen Urständ“. Alles was nach Gemeinschaft, nach Solidarität oder nach Sozialstaat nur riecht, wird gezielt verpönt und dann eliminiert. Wir tragen die Folgen dieser unsozialen Politik: Im besten Fall mit stagnierenden Löhnen, mit Sozialabbau, mit der steigenden Armut,…

Frohes Fest und erholsame Feiertage!

Ich wünsche euch ein frohes Fest, ein paar – wenn auch heuer wenige – erholsame Feiertage und gemütliche Stunden im Kreise eurer Lieben. Genießt die Zeit mit Freunden und Familie, lasst euch den Festtagsbraten und kleine Leckereien schmecken und erholt euch ein wenig vom vorweihnachtlichen Stress. Auch ich werde mir uns ein paar Tage Pause gönnen und mich nächste Woche wieder zu Wort melden.

Fidel Castro ist tot

castoZum Tod von Fidel Castro. Ein Rückblick von Stefan Krenn.

Fidel Castro Ruz feiert am 13. August noch seinen 90. Geburtstag. Er war der am längsten dienende Staatsmann.

Vom rebellischen Studentenführer, als Rechtsanwalt für Arme und politisch Verfolgte, entwickelte er sich zum Kämpfer gegen die Diktatur Batista (einer US Marionette). Er stürmte mit seinen Mitstreitern am 26. Juli 1953 die Moncada-Kaserne in Santiago. Nach dem Fehlschlag dieser bewaffneten Aktion verteidigte er sich selbst mit der berühmt gewordenen Rede »La historia me absolvera« (Die Geschichte wird mich freisprechen).

Pogromnacht, Antifaschismus und die Ignoranz der Schwarz-Macht

landhausHeuer jährt sich zum 78. Male das Novemberpogrom, bei dem es auch in Innsbruck zu einer fürchterlichen Hetzjagd auf die jüdische Bevölkerung kam. Die antijüdischen Ausschreitungen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gelten im Verhältnis zur Größe der jüdischen Gemeinde der Tiroler Landeshauptstadt als blutigster Schauplatz, in keiner anderen Stadt des deutschen Reiches wurden so viele Menschen umgebracht.

Nicht an diesem Ort! Nicht mit diesem Geld!

Jeder kann sich einen überlebensgroßen Eduard Wallnöfer in Bronze nachbauen lassen. Jeder kann sich diesen vor oder hinter seinem Haus aufstellen.  Was aber gar nicht geht, ist, Landesgedächtnisstiftungsgelder missbräuchlich für ein Heldendenkmal des Nazimitläufers zu verwenden und es auf einem Platz aufzustellen, der dem Gedenken an die Opfer des Dritten Reiches und an die Kämpfer gegen das Regime dient.

Online-Petition gegen Wallnöfer-Büste am Landhausplatz

Der Landesverband Tirol der AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZVerband/VdA Tirol) hat eine – an das Land Tirol gerichtete – Online-Petition gestartet.

In der Petition „NEIN zur Wallnöfer-Büste am Landhausplatz“ heißt es unter anderem: „Es ist jetzt schon beschämend, dass fast zeitgleich mit dem Bekanntwerden der NSDAP-Mitgliedschaft Wallnöfers, der Landhausplatz mit seinem Befreiungsdenkmal in „Eduard-Wallnöfer-Platz“ umbenannt wurde. Eine weitere Verherrlichung des Alt-Landeshauptmannes auf dem antifaschistischen Gedenkort ist mehr als unangebracht.“

14. 11. 2015, 14 Uhr: Antifaschistischer Spaziergang

prognIn Wilten mit Mahnveranstaltung vor dem Denkmal der schlagenden Burschenschafter Suevia im Westfriedhof.

Treffpunkt – Synagoge, Innsbruck, Sillgasse 15

 

 

 

Unbedingt anmelden bei: helmut.muigg@gmx.at.

9. November 2015, 17.30 Uhr: POGROMGEDENKEN

progJüdischer Friedhof im Städtischen Westfriedhof (Zugang über Südeingang – Südring, Egger-Lienz-Straße)

77 Jahre danach – „Niemals vergessen und wehret den Anfängen!“

Die Schande der Pogromnacht von 1938 schmerzt in Innsbruck noch immer und ist eine offene Wunde in der Geschichte unserer Stadt. Wir sind es unseren vertriebenen, beraubten und getöteten jüdischen MitbürgerInnen schuldig, sie nicht zu vergessen.

Beitrag eines Tiroler Kommunisten

Egon Erwin Kisch, porträtierte die großen Veränderungen seiner Zeit. Als Berichterstatter aus dem Spanischen Bürgerkrieg veröffentlichte er 1938 die Geschichte des jungen Tiroler Kleinbauern Max Bair, der seine drei Kühe verkauft hatte, um gemeinsam mit drei Freunden zum bewaffneten Kampf an der Seite der Spanischen Republik zu ziehen.