Fasching endet, der Bahn-Nepp bleibt!

Wer des Verkehrsverbunds Vorarlberg (VVV) und des Verkehrsverbunds Tirol (VVT) besitzt, hat beim Überschreiten der Landesgrenze zwei Möglichkeiten: Für eine neue Fahrkarte löhnen oder Aussteigen. Denn laut ÖBB-Handbuch ist die Kombinierbarkeit beider Verbund-Tickets für eine bundesländerquerende Reise an einem Tag nicht erlaubt.

Für die Leiterin des ÖBB-Fernverkehrs, Silvia Kaupa hat dies den Vorteil, dass Verbundkartenbesitzer auch für Schnellzüge benützen können, allerdings eben nur bis zur Verbundgrenze. In Vorarlberg und Tirol seien „ohnehin nur“ ein paar hundert Bahnkund_innen davon betroffen. In anderen Bundesländern, wie Ober- oder Niederösterreich, sind es mehrere Tausend. Wenn, dann muss es eine bundesweite Lösung geben, allerdings ist eine schnelle und einfache schwierig, da es um die Einnahmesituation der ÖBB im Fernverkehr geht.

Nulltarif als Lösung!

Die Pendler_innen sind eure Stammkund_innen: Sie müssen jährlich durchschnittlich 200 Stunden Freizeit für den Weg zur und von der Arbeit einsetzen. Bestraft sie finanziell nicht noch zusätzlich. Gebt ihnen lieber einen Nulltarif!

In Übrigen finanzierbar: Mit einer Unternehmensabgabe zur Stützung des Nah- und PendlerInnenverkehrs (für Parkraumbeschaffung gibt es beispielsweise Unternehmensabgaben) und der Zuführung der Mittel der derzeitigen Pendler_innenbeihilfen.

Darüberhinaus kannauch eine tonnageabhängige Maut beim Straßentransit helfen. Alleine über den Brenner rollen jährlich rund zwei Millionen LKWs mit rund 85 Millionnen Tonnen Gesamtgewicht. Das heißt alleine aus dem Brenner -Transit sind jährlich rund 85 Millionen Euro zu holen. Und die 40 Euro Mehrkosten pro LKW machen die Frächter_innen noch lange nicht arm!