Frauenvolksbegehren 2.0 unterstützen!

Heute startet die Kampagne mit der Aufbringung der erforderlichen Unterschriften­sammlung zur Einreichung eines Volksbegehrens. Wenn österreichweit mindestens 8.400 Menschen das Anliegen unterstützen, wird das Frauenvolksbegehren im Sommer zur Unterschrift aufliegen. Es gibt zwei Neuerungen: Erstmals kann man eine Unterstützungserklärung nicht nur in seiner Heimatgemeinde, sondern in jeder Gemeinde abgeben. Neu ist außerdem, dass man die Unterstützung auch mittels Bürgerkarte und Handysignatur abgeben kann, die Frist dafür endet am 12. März.

Die KPÖ (und der GLB) unterstützt die darin enthaltenen Forderungen wie u. a. die Kostenübernahme von Verhütungsmittel und Schwangerschaf­tsabbrüchen durch die Krankenkassen, den bundesweiten Ausbau von kostenfreien Einrichtungen für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder, die gesetzliche Verankerung von frauen- und geschlechtsspe­zifischen Fluchtgründen, sozial- und wirtschaftliche Maßnahmen zur Beseitigung der eklatanten Lohnunterschiede, die schrittweise Arbeitszeitver­kürzung auf 30 Stunden pro Woche bei Lohn- und Personalausgleich, den Rechtsanspruch auf kostenlose, qualitativ hochwertige Betreuung für jedes Kind bis zum 14.Lebensjahr, die Hälfte aller Plätze in politischen Interessensver­tretungen, Verbot von Werbe-, Marketing- und anderen kommerziellen Medieninhalten, die Menschen in abwertender, klischeehafter oder sexistischer Weise darstellen, und für Alleinerziehende einen staatlich garantierten Anspruch auf Unterhaltsvor­schuss.

Aktive Mitarbeit von Frauen und Männern vor Ort ist erwünscht. Unter diesem Link kann man aktiv werden: https://frauenvolksbegehren.at/