Gebäudereiniger-KV -Gewerkschaft verwundert

In der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigungsbranche sind sich die Sozialpartner uneins über den Stand der Dinge bei den diesjährigen Kollektivertragsverhandlungen. Die Gewerkschaft vida zeigte sich „verwundert“ über Aussagen der Arbeitgebervertreter, wonach es keine weiteren Gesprächstermine für einen KV-Abschluss gebe.

„Bereits am 25. April haben wir uns auf eine neue Verhandlungsrunde Ende Juni geeinigt“, so Monika Rosensteiner, Vorsitzende des Fachbereichs Gebäudemanagement in der Gewerkschaft vida, am Mittwoch in einer Aussendung. Zuvor hatte die Bundesinnung gemeint, dass sich das Thema einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten schwierig gestalte, wodurch derzeit keine Verhandlungstermine fixiert seien.

Laut Gewerkschaft steht aber schon jetzt fest, dass bei der Runde am 26. Juni die Arbeitszeitflexibilisierung eines der Hauptthemen sein wird. Den angepeilten Mindestlohn von 1.700 Euro brutto mit einer bedingungslosen Arbeitszeitflexibilisierung zu verknüpfen, könnten sich die Arbeitgeber „abschminken“, stellte Rosensteiner klar.

Die Denkmal-, Fassaden-, Gebäudereinigung und Hausbetreuung zählt etwa 40.000 Beschäftigte, rund 70 Prozent davon Frauen. Ein Großteil der Beschäftigten arbeitet Teilzeit.

Quelle: Tiroler Tageszeitung – Online

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