Gewerkschaftsbewegung trauert um ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Silvia Nagele

Der Österreichische Gewerkschaftsbund, Landesorganisation Tirol, und die Tiroler Produktionsgewerkschaft trauern um ihre Landesfrauenvorsitzende Silvia Nagele.

„Wir haben eine unermüdliche Kämpferin für die Rechte der Arbeitnehmerinnen verloren. Bis zu ihrem plötzlichen Ableben hat sie sich nicht nur im Betrieb, sondern für Gleichberechtigung aller Tiroler Frauen stark gemacht. Wir werden sie als kompetente Kollegin und engagierte Mitstreiterin für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Erinnerung behalten“, zeigen sich Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth und PRO-GE-Landessekretär Robert Koschin betroffen.

Nagele war seit 2017 ÖGB-Landesfrauenvorsitzende und Mitglied im ÖGB-Bundesfrauenvorstand, seit 2009 PRO-GE-Landesfrauenvorsitzende und Mitglied im PRO-GE Bundesfrauenpräsidium sowie Bundesvorstand, seit 2009 Kammerrätin in der Tiroler Arbeiterkammer. Bis 2017 bekleidete sie elf Jahre lang die Funktion der FSG-Landefrauenvorsitzende und war im selben Zeitraum Mitglied im FSG-Bundesfrauenvorstand. Ihre KollegInnen im Olymp Werk verlieren ihre engagierte Betriebsratsvorsitzende. Die Funktion als innerbetriebliche Interessensvertreterin der Beschäftigten bekleidete sie seit 1999.

„Mit Silvia verlieren eine Kollegin und Gewerkschafterin mit Leib und Seele. Für sie waren immer die Interessen der Kolleginnen und Kollegen im Zentrum ihres politischen Handelns. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden den trauernden Angehörigen der 53-Jährigen Oberländerin“, so die ÖGB-Landesfrauensekretärin Daniela Meichtry.