GLB solidarisiert sich mit den streikenden Eisenbahner_innen

Den Metaller_innen gleich machen´s jetzt die Eisenbahner_innen. Am Montag zwischen 12 und 14 Uhr kommt es zu Warnstreiks für einen ordentlichen Gehaltszuwachs. Das letzte Unternehmensangebot lag bei einem täglichen Plus von 50 Cent über der Inflationsrate – und das brutto. Laut dem Bundesvorsitzenden des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) ist das „eine bodenlose Verhöhnung der zigtausenden Eisenbahner_innen, die Woche für Woche, Tag und Nacht von Montag bis Sonntag dafür sorgen, dass Stammgäste (Pendler_innen) und Gäste (Reisende und Fernreisende) pünktlich und sicher ihr Ziel erreichen“. 

Von Seiten des GLB – vida und Bundesfraktion – ist den Kolleg_innen der ÖBB  die hundertprozentige Solidarität bei ihrem kurz bevorstehenden Arbeitskampf sicher. „Die Metaller_innen-KV-Verhandlungen und der Kampfwille deren Kolleg_innen haben gezeigt, dass mit Arbeitskampf einiges möglich ist. Allerdings hat das vorzeitige Verlassen dieses Weges auch gezeigt, dass dann einiges eben nicht möglich ist! Lernen wir aus dieser Erfahrung und begehen den Fehler kein zweites Mal“, so Stingl.

Schon jetzt im Vorfeld des bevorstehenden Arbeitskampf fordert der GLB-Vorsitzende eine Urabstimmung über das Verhandlungsergebnis ein: „Wenn die Kolleginnen und Kollegen für ihren Lohn- und Gehaltsabschluss bei Betriebsversammlungen, Warnstreiks und ähnlichen bereit sind für ihre Interessen zu kämpfen, dann ist es ein Gebot des politischen Anstands, dass die Gewerkschaft Vida danach die betroffenen  Mitglieder befragt, ob das ausgehandelte an Mehr für sie auch wirklich genug ist, oder noch immer zu wenig erscheint!

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