GLB/Tirol/Mindestsicherung: Für’s Budget ein kleiner Schritt, für die Armen ein Riesentritt

Als »Schwarz-Grünen Sozialraub« bezeichnet Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB), die Novelle des Tiroler Mindestsicherungsgesetzes. 5,3 Millionen Euro sollen dabei bei den Ärmsten der Armen zu Gunsten des Landesbudgets abgezwackt werden.

Was sich viel anhört, ist für die »Spar«-Wirkung des Landesbudgets aber nur ein kleiner Klacks: »Die Kürzungen betragen gerademal 0,15 Prozent der Gesamtausgaben. Da aber damit Mindestsicherung um fast neun Prozent gekürzt wird, ist der für’s Budget kleine Schritt, allerdings für die Armen ein Riesentritt!« so Stingl.

Betroffen von dem Schwarz-Grünen Sozialraubbau sind kinderreiche Familien, Asylwerber_innen, Mindestpensionist_innen, Alleinerzieher_innen und Aufstocker_innen, die trotz Arbeit auf eine Zuzahlung aus der Mindestsicherung angewiesen sind.

»Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht!« erklärt Josef Stingl abschließend.

One Response to GLB/Tirol/Mindestsicherung: Für’s Budget ein kleiner Schritt, für die Armen ein Riesentritt

  1. Waldhart Hil de sagt:

    Ich hätte jeden Politiker 1000 Euro weggenommen und damit die Mindestsicherung aufgebessert ,denn wenn ich als Politiker zwischen 10.000 und 20.000 Euro verdiene tut mir 1000 nicht weh wenn ich den nicht bekomme aber wenn ein Mindestsicherungsbezieher 50 Euro Mehr bekommt dann hat er wenigstens einmal im Monat ausreichend zu Essen.

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