Gute Nacht für Shopping-Nacht!

Am 9. Juni findet in Innsbruck wieder eine „Shopping-Night“ statt. Bis 23.00 Uhr sollen die Innenstadtgeschäfte für den nächtlichen Kaufrausch-Tam-Tam die Pforten geöffnet haben. Für die „freiwillig“ arbeitenden Handelsangestellten, meist Frauen, eine Zumutung. Sie müssen danach noch ihren Heimweg antreten, was sich mit öffentlichen Verkehrsmittel in manche Regionen als schwierig bis unmöglich erweist. Die Gewerkschaft ärgert’s, es fehlt nach wie vor die Unterschrift der Wirtschaftskammer zum sogenannten Event-Kollektivvertrag.

Derzeit gilt für solche Veranstaltung der österreichweite Kollektivertrag. Doch die Gewerkschaft will einen eigenen Tiroler Event-Kollektivvertrag mit strengeren Vorgaben für die Händler_innen. Einkaufen maximal bis 22.00 Uhr, und aus Sicherheitsgründen müssen mindestens zwei Verkäufer_innen  pro Geschäft anwesend sein. Und wenn kein öffentliches Verkehrsmittel mehr fahre, dann müsse der Arbeitgeber ein Taxi zahlen. Dieses Mal sind auf Grund der ÖGB-Landeskonferenz keine Proteste geplant, das gelte laut GPA-djp allerdings nicht als stillschweigende Zustimmung.

 

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