Keine halben Sachen bei der Steuerreform

„Wir erwarten nach wie vor den großen Wurf“, erklärt Herbert Striegl, Präsident des Pensionistenverband Tirol anlässlich des heutigen Aktionstages „Mehr Geld im Börsel“ des Landespensionistenverbandes. Eine Teilentlastung einzelner Gesellschaftsgruppen, oder zu geringe Entlastungen wären ein fatales Signal gegenüber jenen Menschen, denen heute schon an allen Ecken und Enden das Geld fehlt, so Striegl weiter.

„Als Interessenvertretung der älteren Generation kämpfen wir seit Beginn der Debatte mit aller Kraft dafür, dass auch Pensionistinnen und Pensionisten von der bevorstehenden Steuerreform profitieren.“ Aus diesem Grund, hat der Pensionistenverband eine eigene Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, in der insbesondere die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 20%, die Abflachung der Steuerstufen sowie die Anhebung des Freibetrages auf 1.300€ gefordert wird.

„Wir reden hier nicht über Luxusprobleme, sondern darüber, wie wir das Abrutschen 10.000er in die Armut bzw. die Altersarmut verhindern,“ macht Striegl die Brisanz der Problematik deutlich. „Gelingt jetzt keine deutliche Entlastung, steuern wir geradewegs auf eine ernsthafte soziale Krise zu.“

 

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und den Forderungen des Pensionistenverband noch einmal Nachdruck zu verleihen, war der PV-Tirol am heutigen Freitag mit Informationsständen in Innsbruck, Landeck, Imst, St. Johann und Schwaz unterwegs und hat Unterschriften gesammelt – mit großem Erfolg. „Die zahlreichen Gespräche haben einmal mehr gezeigt: für halbe Sachen bei der Steuerreform hat niemand Verständnis,“ so Striegl abschließend.