KPÖ PLUS gegen das Innsbrucker Schlafverbot

Nachdem Mittwoch der Innsbrucker Stadtsenat das sogenannte „Schlafverbot“ beschlossen hat und es heute dem Gemeinderat vorliegt, verurteilt KPÖ PLUS diese Sündenbockpolitik zu Lasten der Ärmsten der Armen. „Wir verstehen das Schlafverbot als ein weiteres Armutszeugnis seitens Christine Oppitz-Plörers. Die Bürgermeisterin darf sich mit dieser Aktion nicht vor der menschenfeindlichen Inhalten der Freiheitlichen verneigen,“ so Josef Stingl, Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Tirol.

Für KPÖ PLUS sind Maßnahmen wie das Schlafverbot Zeichen einer weltfremden Politik. Es trage nichts zur Armutsbekämpfung bei. „In Wahrheit dreht es sich darum, Menschen, die nicht zum feinen Stadtbild passen, zu vertreiben. Oppitz-Plörer bekämpft nur die Symptome vom Armut, nicht die Armut selbst,“ stellt Stingl fest. Was Innsbruck eigentlich bräuchte, sind ausreichend adäquate Notschlafstellen.

Laut Stingl bereite sich Innsbruck mit dem Schlafverbot bereits intensiv auf die Olympischen Spiele 2026 vor. „Anstatt in einen olympischen Zirkus zu investieren, der nur den  Reichen nutzt und gleichzeitig arme Menschen zu diskriminieren, sollte die Stadt das Geld lieber in leistbares Wohnen stecken,“ so Stingl abschließend.

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