Mikrowarenkorb stieg rasant

Die Inflationsrate ist im  Vorjahr auf 2,1 Prozent gestiegen. Im Dezember war das heimische Preisniveau um 2,2 Prozent höher als ein Jahr davor. Den größten Preisauftrieb wiesen 2017 laut Statistik Austria Bewirtungsdienstleistungen, Nahrungsmittel, Treibstoffe und Mieten auf. Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel sowie Tageszeitungen und den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, lag im Dezember im Jahresabstand um 5,7 Prozent höher (November: 5,8 Prozent). Der Miniwarenkorb für den wöchentlichen Einkauf, der neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Sprit umfasst, verteuerte sich binnen Jahresfrist um 4,1 Prozent.

Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie erhöhten sich 2017 im Schnitt um 1,8 Prozent (plus 0,34 Prozentpunkte Einfluss auf die Teuerungsrate). Dazu trugen überwiegend die um 4,2 Prozent höheren Mieten bei; Instandhaltung von Wohnungen kostete 1,9 Prozent mehr. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten im Gesamtjahr im Schnitt 2,4 Prozent mehr. Die Preise für Nahrungsmittel allein kletterten um 2,3 Prozent. Dabei verteuerten sich Milch, Käse und Eier um 3,5 Prozent, Öle/Fette um 11,5 Prozent, darunter Butter um 25,6 Prozent. Für Freizeit und Kultur stiegen die Preise 2017 im Schnitt um 2,4 Prozent.