ORF-Journalist rechtfertigt völkerrechtswidrigen Angriffskrieg

Gestern (nachdem es offenbar `grünes Licht´ aus Washington und Moskau gab) haben türkische Bodentruppen die syrische Grenze überschritten und sind in die Kurdenregion Afrin einmarschiert. Die türkischen Nationalisten jubeln, das dikatatorisch agierende AKP-Regime hat angekündigt, jede Kritik von Friedenskräften mit Gewalt zu unterbinden.

ORF-Reporter Jörg Winter schwafelt in der gestrigen ZIB 1* (ganz im Stile eines Journalisten des türkischen Staatsfernsehens) vom einem Sicherheitsbedürfnis der Türkei und dass die YPG-Milizen (in Syrien) ein verlängerter Arm der PKK seien, „die eine Gefahr für die Türkei darstellen – dieses türkische Argument hat schon was für sich und das kann man auch verstehen.“

Die KPÖ hält fest: Beim Einmarsch der Türkei in Syrien handelt es sich eindeutig um einen volkerrechtswi­drigen Angriffskrieg! Solidarität mit dem kurdischen Volk – in Syrien, der Türkei u.a. Ländern! Einstellung aller Waffenlieferungen und Waffenverkäufe an das türkische Regime! Nein zur Repression gegen kurdische DemokratInnen in Deutschland und anderen EU-Ländern!

Herr Winter ist sofort aus Istanbul abzuberufen – entweder weil er nicht zu Unrecht fürchtet vom Erdogan-Regime im Falle einer kritischen Berichterstattung verhaftet und jahrelang inhaftiert zu werden oder aber weil ihm jede journalistische Qualifikation feh­lt.