Pensionsanpassung 2019: Forderung des ZVPÖ

Angesichts der Ankündigung der Regierung bereits am Mittwoch über die Pensionsanpassung entscheiden zu wollen bekräftigte der Bundesobmann des  Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs (ZVPÖ) Mag. Michael Graber die Forderung nach einer Erhöhung von zumindest vier Prozent für alle Pensionen unter 1.600.- Euro durch einen Sockelbetrag von 64.- Euro monatlich für alle.

Diese Forderung ergebe sich aus den Indizes der Mini- und Mikrowarenkörbe, die den täglichen und Wocheneinkauf abbilden und damit der Lebenswirklichkeit der überwiegenden Mehrheit der Pensionistinnen und Pensionisten am nächsten kommen. Pensionen darüber müssten zumindest die Teuerung entsprechend dem Verbraucherpreisindex VPI abgegolten bekommen.

Die von Vizekanzler Strache erwähnte Einmalzahlung von 100.- hat den Nachteil, dass die Pensionen im nächsten Jahr wieder auf das Niveau des Vorjahres zurückfallen und daher keinen nachhaltigen Effekt hat, so Graber.