Politischer Adventkalender: 18. Dezember

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migrant_innen ausgerufen. Migration ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts: Schon immer hat es Menschen und Völker gegeben, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort verlegt haben.

Der Welttag der Migrant_innen soll den Fokus der Öffentlichkeit vor allem auf die Probleme und das Schicksal der mehr als 232 Millionen Migrant_innen weltweit lenken. Sie haben in der „modernen Welt“ hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mangelnde Integration, Diskriminierung und fehlende Zugehörigkeitsgefühle sind nur einige der Stolpersteine im alltäglichen Leben. Doch auch auf politischer Ebene sind die Zuwander_innen der Zuwanderungs- und Asylpolitik seines neuen Aufenthaltlandes ausgeliefert.

Auf der ganzen Welt wird Migration in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung räumt den Bedürfnissen der am stärksten Ausgegrenzten, einschließlich der Migrant_innen, oberste Priorität ein, damit niemand zurückbleibt. Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Migrant-innen fordere ich die internationale Gemeinschaft auf, sich gemeinsam global für eine sichere, gleichmäßige und geordnete Migration einzusetzen und so einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit eine Welt mit Frieden, Wohlstand, Würde und gleichen Chancen für alle möglich ist“, meint UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des heutigen Internationalen Tag der Migrant_innen fest.