Politischer Adventkalender: 19. Dezember

Keine guten Nachrichten haben die Wirtschaftsforscher_innen für 2017. Sie rechnen, dass die Löhne werden stagnieren und die Arbeitslosigkeit  nochmals ansteigen wird, bis 2018 im Jahresschnitt eine Arbeitslosenrate von rund 9,5 Prozent erreicht ist. Zwar soll auch in den nächsten zwei Jahren die Beschäftigung in Österreich um zumindest je ein Prozent steigen – das ist aber zu wenig, um den Anstieg des Arbeitskräftepotenzials völlig aufzunehmen.

„Die Lage ist ernst, aber hoffnungsvoll“, meint IHS-Chef Martin Kocher. „Ernst, weil uns der Arbeitsmarkt weiter Sorgen macht – aber hoffnungsvoll, weil die Wachstumsaussichten Österreichs besser sind als vor einem halben Jahr, wenn auch nicht fantastisch.“ Alle „Neuigkeiten“ seien momentan positiv (?!?), betont Wifo-Chef Christoph Badelt.