Politischer Adventkalender: 20. Dezember

Der 20. Dezember wurde im Jahr 2005 von der UNO als Welttag der menschlichen Solidarität erklärt. Dieser soll an die Wichtigkeit erinnern, bei weltweiten Problemen gemeinsam zu agieren. Nur so können diese Herausforderungen gemeistert und Ziele erreicht werden. Die Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs in den Entwicklungsländern um die Armut zu bekämpfen gehört vordringlich dazu.

Der Welttag der menschlichen Solidarität nimmt jedes Jahr an Bedeutung zu. Die absehbare Knappheit von sauberem Trinkwasser, die Versorgung mit Nahrungsmitteln wird durch die immer öfter vorkommenden Naturkatastrophen bedingt und treffen am häufigsten und härtesten diejenigen, die bereits Not leiden. Hier ist es an jenen denen besser geht, zu handeln.

Im Leitantrag beschlossen am 35. Parteitag der KPÖ (26., 27. 2.2011) heißt es: „Die Solidarische Gesellschaft ist eine Herausforderung; keine, die von irgendwelchen Führern als Befehl ausgegeben werden kann, denn sie kann nur bewältigt werden, wenn Menschen sich eigenverantwortlich in Bewegung setzen (…) Als Bewegung, der es um Macht geht. Nicht in erster Linie um die einer politischen Partei oder Parteienkoalition, sondern um Macht für jene, die das solidarische System leben, in seinem Sinne tätig werden; um Macht über die Ressourcen der Gesellschaften, – was alle brauchen, muss allen gehören, muss gesellschaftliches Eigentum bleiben oder werden –, über die Art und Weise sowie über das Ziel von Produktion, ihre Einbettung in die Umwelt, über die Sinngebung gesellschaftlicher Regulierung.“