Protestkundgebung vor Tiroler Banken

Heute Vormittag haben BetriebsrätInnen mehrerer Tiroler Banken mit Protestkundgebung vor Filialen ihren Unmut über das Angebot der Arbeitgeberseite, lediglich einmalig für 2015 zwei Bildungsfreistellungstage und keine Erhöhung der Gehälter, kundgetan. „Wir fordern eine nachhaltige Erhöhung aller Schemaansätze über der Inflationsrate. Das aktuelle Angebot ist mehr ein Affront als ein ernst zu nehmendes Angebot, ist ein Foul an alle ArbeitnehmerInnen und bekommt daher die rote Karte. Beschäftigte haben mit stetig steigendem Arbeitsdruck und Arbeitsverdichtung zu kämpfen, daher verdienen sie sich einen fairen Abschluss“, erklärt Doris Bergmann, Wirtschaftsbereichsvorsitzende des Finanzbereiches in der GPA-djp Tirol.

Die erste Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 75.000 Beschäftigten des Finanzbereiches ist ergebnislos unterbrochen worden. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) fordert eine nachhaltige Erhöhung aller Gehaltsstufen über der Inflationsrate für 2014 von 1,7 Prozent. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 10. März statt.