Stadtspaziergang

Wenn man Innsbruck durchstreift, fernab von Tourismuspfaden, fallen monströse Betonmachenschaften auf, die ein gesunder Menschenverstand so niemals hinstellen würde.

1. Nehmen wir den Neubau Bienersraße der IIb zum Anlass zu fragen, wie studierte Architekten solch einen unästhetischen Mist planen können? Das ist weder in der Tradition von Bauhaus oder sonstwas, sondern dient nur der billigen Verdichtung. Auf engstem Raum werden Menschen dort bald eingepfercht sein. Auf diese, die auch noch dankbar sein sollen, ist, pardon, geschissen. Der Clou aber ist eine Plane, die dort hängt mit einem Frauentext auf Kreuzstichen. Gar nicht mal so schlecht. Verdeckt immerhin die hässlichen Bienenwaben.

Kotz meets Klotz.

2. Wenn man die Brennerbundesstraße runterdüst, traut man seinen Augen nicht: die einst grüne Ferrariwiese ist zur mondlandschaftsähnlichen BBT-Schutthalde mutiert. Ein immenser Geröllhaufen in der Stadt. Spinnen die Innsbrucker, fragen sich nicht nur die vom Marketing vielgeliebten Touristen, die dort vorbei fahren. Zu 49% hat die IKB ihre Hände im Spiel. Alles genehmigt von der Umweltbehörde (ein Hohn!), von Bgm C & Co. Und solche unseriösen Gestalten wollen bald wieder die Zukunft Innsbrucks verunstalten…

Money meets Lobby.

Sylvia Dürr (KPÖ) kandidiert für die Alternative Liste Innsbruck – ali