Stenzels „soziale Heimatallüren“

Etwas mehr als 10.000 Euro und das 14 Mal im Jahr, das ist das Gehalt einer Bezirksvorsteherin in Wien, so auch Ursulas Einkommen bis vor der letzten Wahl. Und welch Affront, „ihre ÖVP“ wollte ihr dieses Einkommen auf Null setzen, indem sie bei der Erstellung der Wahllisten „übergangen“ wurde. Ursulas Gegenstrategie sich ein Bettgemach mit Strache zu richten.

josefMit dem Posten der Bezirksvorsteherin wurde es trotzdem nichts mehr. Strache entschädigte sie allerdings für den Schwarz-Blaun-Wechsel mit einem Stadtratsmandat ohne Amtsführung. Einziges Problem dabei, ihr Gehalt reduzierte sich dadurch jährlich um fast 20.000 Euro. Sparen bei ihren Nichtarbeitsgehalt, sicherlich nicht, es sind ohnehin nur mehr „Peanuts!“ lässt sie über die „Kronenzeitung“ ausrichten. Gleiche Gehaltseinschätzung gilt für das Einkommen ihres Parteikompagnons Vizebürgermeister Johann Gudenius.

Stenzel weiß dafür genau, wo man einsparen kann: Bei der Mindestsicherung und der Grundversorgung von Flüchtlingen, denn ohne Fleiß kein Preis! Dreist meint sie als Vertreterin der „Partei der Fleißigen und Tüchtigen“ und der „Partei des kleinen Mannes“, dass bei den Arbeitslosen, den Notstandsgeldbezieher_innen, den Alleinerzieher_innen, natürlich vor allem bei den betroffenen „Nichtösterreicher_innen gespart werden kann.

Ursula meint offensichtlich, dass nur der Wegfall von zweier „Soziale-Hängematte-Faulenzer_innen“ ihren Gehaltsverlust wettmachen könnte. Auf solche „sozialen Heimatallüren“ können wir gerne verzichten. Daher lieber Weg mit den „Wiener Peanuts“ und ihrer Unsozialtruppe!