Tag Archives: Arbeitszeitverkürzung

KPÖ PLUS präsentiert Programm zur Nationalratswahl

Am Wochenende präsentierten Mirko Messner und Flora Petrik als Spitzenkandidaten von KPÖ PLUS ihr Wahlprogramm zur Nationalratswahl. In 12 Kapiteln legen sie die Vorschläge und Forderungen von KPÖ PLUS für ein solidarisches und gerechteres Österreich dar.

Josef Stingl Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Tirol

Josef Stingl kandidiert bei den kommenden Nationalratswahlen auf Listenplatz 1 der Landesliste Tirol von KPÖ PLUS. Der 57-Jährige aus Axams ist gewerkschaftlich aktiv und gelernter Koch. Die Erfahrung in der Gastronomie und als Gewerkschafter prägt auch seine politische Arbeit. “Ich möchte den Menschen zeigen, dass es auch anders gehen kann, wenn sie für ihre Interessen kämpfen. Mit KPÖ PLUS kandidiert bei dieser Nationalratswahl eine glaubwürdige, soziale Kraft, die den Menschen ihre Stimme wiedergibt, die sonst nicht gehört werden”, erklärt Stingl seinen Antritt.

Vorsicht, Teilzeitfalle!

Teilzeit, Teilzeit, Teilzeit, ganze Branchen – insbesondere im Handel und Pflegebereich – bieten fast nur mehr Jobs mit verminderter Arbeitszeit an. Vor allem Frauen greifen zu diesem „Angebot“, nicht aus Faulheit und meist nicht freiwillig! Ihre Lebensumstände, wie Doppelbelastung, fehlende Kinderbetreuungsplätze, der Druck am Arbeitsplatz oder eben das Arbeitsplatzangebot lassen nichts anderes zu.

Sozialpartnerschaft: Schach Matt?

Zeigen sich derzeit die Sozialpartner Wirtschaftskammer, ÖGB und Arbeiterkammer einig verbunden wie selten davor, herrscht am „Schachbrett der Wirtschaft“ offener Kampf. „Springer schlägt Leitl“ lautet der vorerst letzte Zug: Der industrielle Timo Springer (Springer Maschinenbau) fordert den WK-Präsidenten Christoph Leitl zum Rücktritt auf.

Auf der langen Bank

Kein Tag, an dem nicht die Sozialpartnerschaft bejubelt wird. Am 30. Juni sprach AK-Präsident Rudolf Kaske von einer „beachtlichen Leistung“ und einem „echten Meilenstein“ der Sozialpartner_innen. Die Präsidenten von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und ÖGB präsentierten bei einer Pressekonferenz ihre Einigung zum Mindestlohn.

Trumpmania…

Die magere Sozialpartner_innen-Vereinbarung zeigt Nachwirkung. Dem Tiroler WKO-Kammerchef Jürgen Bodenseer liegt das Fehlen des 12-Stunden-Tages schwer im Magen schwer im Bauch.  Die „Freundlichkeiten des neuen Klassenkampfes“ teilen sich Tirols Sozialpartner_innen jetzt schriftlich mit.  AK-Präsident Erwin Zangerl ortet das Ankommen der „Trumpmania“ bei der die Tiroler Wirtschaft. Der ÖGB-Tirol verlangt in einer Resolution das Beibehalten der Pflichtmitgliedschaft bei den Kammern und Bodenseer  „versichert“, dass es im keineswegs um das Niederreißen von wohlerworbenen Arbeitsrechten, sondern um eine moderne, flexible Lösung bei den Arbeitszeiten geht…

Gewerkschaft: Arbeitszeitflexibilisierung zum Nulltarif wäre Lohnraub

Die Forderung der Industrie bedeute, dass Millionen an Überstunden als Normalarbeitszeit gelten würden, sagte vida-Chef Hebenstreit. Ohne Gegenleistung gehe gar nichts. Die Sozialpartner sind mit der Umsetzung der Arbeitszeitflexibilisierung vergangene Woche gescheitert. Dies brachte den Verhandlungspartnern viel Kritik und Häme ein.

Neuwahl: Stresstest für die Sozialpartner

SPÖ und ÖVP befinden sich auf dem Scheidungsweg aus der rot-schwarzen Dauerkoalition. Ob die Trennung im Herbst tatsächlich vollzogen wird, kann man jetzt noch nicht wissen. Ein Blick in die Berichterstattung jener Tage, als SPÖ und ÖVP das letzte Mal getrennte Wege gingen, zeigt aber, was damit verbunden wäre: ein Stresstest für die Sozialpartner. Über eine Zerreißprobe für die Sozialpartner berichtete der KURIER nach Gründung der schwarz-blauen Koalition im Februar 2000.

ÖGB/SPÖ: Wertekompass Mindestlohn abgeprochen?

Bis 30. Juni müssen sie sich auf eine Regel zum Mindestlohn von 1500 Euro und eine Möglichkeit, flexiblere Arbeitszeiten einzuführen, einigen. Zwei Wochen haben sie noch Zeit. Offiziell möchten sich weder die Gewerkschaft noch die Wirtschaftskammer äußern. Wie die VN allerdings erfahren haben, zeichnet sich ein Kompromiss ab. Demnach steht eine Generalvereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Raum. Darin wird vereinbart, bis 31. Dezember 2019 in allen Kollektivverträgen und in allen Branchen einen Mindestlohn von 1500 Euro brutto festzulegen.

Klares Nein zum generellen 12-Stundentag

8-Stunden-Tag

Die Sozialpartner haben von der Regierung den Auftrag bekommen, sich bis Ende Juni über einen 1.500-Euro-Mindestlohn und eine Flexibilisierung der Arbeitszeit zu einigen. Die nächste Verhandlungsrunde mit Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und ÖGB findet am Mittwoch statt. AK-Präsident Rudolf Kaske sprach sich im Vorfeld klar gegen einen allgemeinen 12-Stundentag aus.