Tag Archives: Frauen

Innsbruck Spitzenreiter beim Frauenvolksbegehren

Mit 4.4. wurden die gesammelten Unterstützungsunterschriften für das Frauen*Volksbegehren 2.0 beim Innenministerium eingereicht und somit die offizielle Einleitung des Volksbegehrens gestartet. Der Innenminister gibt nun bis Ende April das Datum der Eintragungswoche bekannt. Laut gesetzlicher Vorgaben kann dies zwischen Mitte Juni und Ende Oktober sein.

Schwammige Antwort

Leider erläuterte die neue Sozial-und Frauenreferentin von den Grünen, Gabriele Fischer, gegenüber der Tiroler Tageszeitung nicht konkret, was ihrer Meinung nach so neu an der Forderung sei, Schwangerschaftsabbrüche in Ambulatorien durchzuführen.

BIS 4.4.2018 FRAUEN*VOLKSBEGEHRENS 2.0 UNTERZEICHNEN

Das Frauen*Volksbegehrens 2.0 kann noch eine Woche bis 4.4.2018 mit einer Unterschrift bei allen Gemeindeämtern Tirols oder mit der BürgerInnenkarte bzw. Handysignatur unterzeichnet werden. „Die AktivistInnen des Frauen*Volksbegehrens 2.0 kämpfen bis zur letzten Minute und rufen die Tirolerinnen und Tiroler auf, die Tage bis zum 4.4.2018 zum Unterschreiben zu nützen“. Im Laufe der letzten Wochen gab es Info- und Diskussionrunden in Innsbruck, Landeck, Imst, Reutte, Wörgl, St. Johann und Lienz.

Frauen heute

„Die Frau ist immer noch das andere, das zweite Geschlecht. Der Mann denkt sich ohne die Frau. Sie aber denkt sich nicht ohne den Mann.“ Simone De Beauvoir. 
Frauen sind – nicht nur in Innsbruck- die Allrounderinnen der Nation. Sie managen nicht nur Familie und Beruf. Auch in der Pflegearbeit sind sie zu 80% überrepräsentiert.( Wenigstens dort. Ganz im Gegensatz zu anderen lukrativen Tätigkeiten. ) Ehrenamtlich, versteht sich. Dadurch klafft ein Loch im späteren Rentengeldbeutel. Nicht selten führt dies zur Altersarmut, die typischerweise weiblich ist.

100 Jahre Frauenwahlrecht…

… und noch viel zu tun! Ein Gleichbehandlungsgesetz gibt es zwar, bei gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit hapert es allerdings schon seit Jahrzehnten…

Protest gegen „Germanys next Topblödel“ aus Innsbruck

Seit 12 Jahren eine Zumutung, Ihre unselige Sendung Germanys next Topblödel. Frauenfleischmarkt. Immer noch… Wer ist die Schönste am coolen Strand? Das ist die Dümmste im ganzen Land… und Klum ist ein Klump mit Dollarzeichen in den Augen.

Frauenvolksbegehren 2.0 unterstützen!

Heute startet die Kampagne mit der Aufbringung der erforderlichen Unterschriften­sammlung zur Einreichung eines Volksbegehrens. Wenn österreichweit mindestens 8.400 Menschen das Anliegen unterstützen, wird das Frauenvolksbegehren im Sommer zur Unterschrift aufliegen. Es gibt zwei Neuerungen: Erstmals kann man eine Unterstützungserklärung nicht nur in seiner Heimatgemeinde, sondern in jeder Gemeinde abgeben. Neu ist außerdem, dass man die Unterstützung auch mittels Bürgerkarte und Handysignatur abgeben kann, die Frist dafür endet am 12. März.

Industrie 4.0 gefährdet vor allem Jobs von Frauen

Die Industrie 4.0 gefährdet laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) vor allem Arbeitsplätze von Frauen. Von den 1,4 Millionen Jobs, die bis 2024 allein in den USA vom digitalen Wandel der Arbeitswelt bedroht würden, werde die Mehrheit (57 Prozent) von Frauen ausgeübt, teilte das WEF am Montag vor Beginn seiner Jahrestagung in Davos mit. „Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung.“ Zudem seien Frauen gerade in den Bereichen unterrepräsentiert, in denen Job-Wachstum erwartet werde.

In Innsbruck die Verhältnisse zum Tanzen bringen

Die KPÖ-Innsbruck hat bei der vergangenen Landeskonferenz beschlossen, sich am Programmbildungsprozess von ALI (Alternative Liste Innsbruck) zu beteiligen. Tatsächlich ist diese Entscheidung mit breiter Mehrheit, aber nicht einstimmig gefallen. Das hat in erster Linie mit einem Vorfall zu tun, der sich vor zwölf Jahren ereignet hat und der nach wie vor die linke Szene in Innsbruck entzweit. Das ist zur Kenntnis zu nehmen.

Resolution der KPÖ Tirol anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen

Resolution der KPÖ-Tirol, beschlossen bei der Landeskonferenz am 25.11.2017:

Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem

Obwohl Mann und Frau heute und hierzulande de jure gleichberechtigt sind, werden Frauen und Mädchen immer noch in vielfältiger Weise diskriminiert, misshandelt und als Ware betrachtet, nicht nur in der Prostitution, sondern in mannigfacher Form auch in „bürgerlichen Berufen“ und nicht zuletzt in der Werbung auf ihren Körper reduziert.