Tag Archives: Gesundheit

Wi(e)der „ein Stück Kurz“

Sebastian Kurz „Sozial-Berater“ Wolfgang Mazal verlangt, dass Arbeitslose zur 24-Stunden-Pflege zwangsverpflichtet werden. Zusätzlich sollen finanzielle Mittel aus der Arbeitslosenversicherung für den herrschenden Pflegenotstand abgezwackt werden. Laut Mazal passt ein „gegenleistungsloses Transfereinkommen und 400.000 Arbeitslose nicht zusammen“.

Gesundheitszentren mit Pferdefuß

Die Begutachtungsfrist zur Gesetzesmaterie bezüglich der peripheren Gesundheitszentren ist verstrichen. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass jetzt der Versuch unternommen wird, diese rasch und vielen berechtigten Einwänden zum Trotz, durchs Parlament zu peitschen. Die KPÖ unterstützt die Errichtung von multidisziplinären peripheren Gesundheitszentren, solange nicht durch die Hintertür der Profitgier kapitalstarker Gruppen Vorschub geleistet wird.

Pfleger_innen demonstrieren am 12. Mai 2017

Bereits im Dezember 2016 wandte sich der Gewerkschaftliche Linksblock im ÖGB (GLB) mit einer Resolution an die »Pflegegewerkschaften«. Er forderte, dass nach der bundeseinheitlichen geregelten Berufsbilder und Kompetenzbereiche als nächster logischer Schritt endlich das Grundrecht auf gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit umgesetzt wird.

GLB: Probleme bei der ärztlichen Grundversorgung sind systembedingt!

Kaum im Amt und die neue Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ ) ist mit den ersten Drohgebärden der Ärztekammer konfrontiert. Diese macht gegen die geplanten Primärversorgungszentren, in denen mehrere Ärzt_innen und Therapeut_innen unter einem Dach zusammenarbeiten sollen, mobil. Während sich die Ministerin dadurch eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung erwartet, behauptet die Ärzteschaft genau das Gegenteil.

Politischer Adventkalender: 1. Dezember

1Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Am 1. Dezember findet deshalb jedes Jahr der Welt-AIDS-Tag statt. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist – und zu zeigen, dass wir alle positiv zusammen leben können.

In Tirol leben 1.300 Menschen, die HIV-positiv sind. Die Zahlen der HIV-Neuansteckungen für 2016 liegen noch nicht vor. Anhand der Zahlen der vergangenen Jahre geht die AIDS Hilfe Tirol davon aus, dass sich heuer 30 Menschen neu infiziert haben. Mit dem HI-Virus infiziert zu sein, bedeutet bei uns längst nicht mehr, daran zu sterben – trotzdem bleibt „Safer Sex“ selbstverständlich.

Die Betroffenen sind trotzdem noch immer sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt und haben mit den Vorurteilen zu kämpfen, was die Art der Ansteckung betrifft. Und das obwohl das HI-Virus weltweit am häufigsten bei heterosexuellem Geschlechtsverkehr übertragen wird.