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Frei am Karfreitag: Jetzt muss Europäischer Gerichtshof entscheiden

Derzeit ist der Karfreitag nur für Angehörige des evangelischen Glaubens ein Feiertag. Eine Klage könnte dies nun aber ändern – und für einen zusätzlichen Feiertag sorgen. 13 gesetzliche Feiertage gibt es derzeit in Österreich, damit liegt man im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Dennoch könnte es bald zu einem zusätzlichen Feiertag für alle Österreicher kommen.

Mindestlohn als Zeichen für Gerechtigkeit

Österreich sei bei der Einkommensgerechtigkeit nach wie vor eines der Schlusslichter in Europa, heißt es von Seiten des Gewerkschaftsbundes. Dieser setzt anlässlich des Internationalen Frauentags ein Zeichen. „1500 Euro Mindestlohn wären ein großer Schritt zu mehr Gerechtigkeit, weil in schlecht entlohnten Branchen sehr viele Frauen arbeiten“, erklärt ÖGB-Regionalsekretär Peter Schoberleitner.

Einige Gedanken zum Frauentag

Dass Geschlechtergerechtigkeit noch lange nicht erreicht ist, ist anhand der UNO-Daten leicht ersichtlich: Frauen erledigen zwei Drittel der weltweit geleisteten Arbeit, produzieren die Hälfte aller Lebensmittel, erhalten ein Zehntel aller Einkommen weltweit und besitzen ein Prozent des Vermögens weltweit.

Frauenvolksbegehren: Noch Forderungen offen

Ziel des Frauenvolksbegehrens 1997 unter dem Titel „Alles was Recht ist“ war es, die Gleichstellung von Mann und Frau in der Verfassung zu verankern und die Umsetzung eines Forderungskataloges zu erreichen: „Die Hälfte der öffentlichen Macht, des Einflusses und des Geldes den Frauen und die Hälfte des privaten Bereichs, der Hausarbeit und der Kindererziehung den Frauen“, so formulierte die Journalistin und Schriftstellerin Eva Rossmann damals als eine der Initiatorinnen das Grundbegehren. Offene Punkte gibt es nach wie vor – wie etwa gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Es geht uns alle an!

1910 beschloss die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, auf Initiative von Clara Zetkin, die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages. Seitdem kämpfen die Frauen an diesem Tag für ihre Rechte: bessere Arbeitsbedingungen, gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und die Gleichstellung der Frau!

5.3.2017, 14 Uhr: Es lebe der 8. März – Weltfrauentag!

Haller Straße 41, 6020 Innsbruck (Haus vierundeinzig)

Lasst uns gemeinsam die Rechte der Frauen zum Weltfrauentag feiern!

Auf unserer Erde erwachen zuerst die Frauen, danach wird erst die Sonne geboren, denn die Frauen gebären die Sonne dieser Welt!

Eine Veranstaltung mit Referaten, Ausstrahlung, Koma Hevi, Folklore, Theater und der Gruppe Melodi-Varidat!

 

4.3.2017, 13 Uhr: Frauentagsdemo in Innsbruck

Treffpunkt Annasäule Innsbruck

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen weltweit anlässlich des Internationalen Frauentages auf die Straßen, um ihre Anliegen sichtbar zu machen.

„Das, was uns gesellschaftlich trennen soll: der sogenannte „Migrationshintergrund“, das Tragen des Kopftuches, eine Behinderung, unser aller Anderssein…, macht uns politisch stark, wenn wir uns vernetzen, gemeinsam auf die Straße gehen, uns solidarisieren!“

Eichhof – Abriss nach Sanierung oder: Schildbürgerstreich der IIG

Am 4.2. fand im Pfarrsaal der Schutzengelkirche eine ausgesprochen gut besuchte Bürger_innenversammlung zum Thema Abriss und Neubau des Eichhofs statt. Tatsächlich sind davon 244 bereits bestehende Wohnungen betroffen. Das geplante Bauprojekt der IIG sieht eine Verdichtung des Eichhofs vor.

Regierungs-Neustart: Nicht genügend! Setzen!

Nach Plan A folgt erfahrungsgemäß Plan B, jetzt mit der neuen – von allen Minister_innen unterzeichneten – Regierungserklärung. War „Kerns Plan A“ schon, das in wohlklingende Worte gefasste Fortschreiben der neoliberalen Politik, was bedeutet dann erst die jetzige Regierungserklärung. Bei solchen Papieren erklärt die ÖGB-Spitze gerne, dass sie jegliche Regierung nach der Berücksichtigung der Arbeitnehmer_innen-Interessen bewertet.

„A wie Anfang. A wie Anpacken. A wie Austria.“ Oder, A wie Anbiederung?

Die Wahlen rücken näher, die „führenden Sozialdemokrat_innen“ (nur sie?) sehen ihre Felle dahinschwimmen. Ihr neuer „ Wunderwuzzi mit Kern“ hat in seiner Welser Grundsatzrede die „Lösung“ skizziert, beziehungsweise wurden sie in einer knapp 150-seitigen Broschüre zusammengefasst.