Tag Archives: Integration

Ohne Massenbewegung keine Revolution!

Martin Balluch, Tierrechtsaktivist aus Österreich, hat ein neues Buch geschrieben. Nach seinen bisher vier Veröffentlichungen, davon zwei philosophische Ansichten zu Tierrechten und Autonomie und zwei Tatsachenberichten, ist dies sein erster Roman.


Balluch, Martin: Im Untergrund. Ein Tierrechtsroman nach wahren Begebenheiten Promedia 2018. 440 S. Print: € 19,90. ISBN: 978-3-85371-445-4. E-Book: € 15,99. ISBN: 978-3-85371-868-1.


Fortschrittliche Drogenpolitik statt Problemverlagerung!

In den vergangenen Tagen führten Vertreter der Alternativen Liste Innsbrucks (ALI) mehrere Gespräche mit AnwohnerInnen, mit den BetreiberInnen, als auch mit den KlientInnen der „Mentlvilla“ in Innsbruck.


Dr. Ekkehard Madlung-Kratzer, Mag. Irene Labner, GR Mesut Onay zu Besuch in der Mentlvilla (Photo by Roland Steixner)


Schule am Weg zurück ins letzte Jahrhundert

Nach 100 Tagen der „neuen Regierung“ wird immer klarer, dass wir auf ein „Bildungssystem“ wie in den 1960er Jahren zusteuern, das damals schon nicht das Beste war: Von einer (bereits lange schon ratifizierten) UN-Menschenrechtskonvention ist seit 100 Tagen nichts mehr zu hören oder zu lesen. Wider besseres Wissen sollen nun wieder die Sonderschulen gestärkt werden.

Neue Geschäftsführung für TAfIE Innsbruck-Land

„People first“ – Zuerst den Menschen sehen, dann erst die Behinderung! Nach diesem Leitsatz arbeitet der TAfIE mit Sitz in Wattens seit fast 25 Jahren. Bereits in den 1980iger Jahren gab es in Tirol eine engagierte Elternbewegung, die sich für die Öffnung der Regelkindergärten und Regelschulen für Kinder mit Behinderungen einsetzte. 1993 entstand daraus der Verein TAfIE, der es sich zur Aufgabe machte, Menschen mit einer „geistigen Behinderung“ aus der Psychiatrie zu holen und in ein normales Leben zu integrieren. Von Anfang an wurden dabei die Bereiche Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung für Menschen mit Behinderungen verknüpft.

Rechtsbruch von oben

Wer hätte vor wenigen Jahren gedacht, dass die Schließung der Brennergrenze und die Missachtung des Nothilfeprinzips Vorschläge sind, die von Mitgliedern der Bundesregierung gemacht werden? Dass im Jahr bereits 90 000 Menschen das Mittelmeer überquert haben, löst unter den Regierungsparteien blanke Panik aus. Da sind sich Kurz und Co freilich nicht zu blöde, NGO-s, die in Seenot geratenen Menschen retten, der Strafverfolgung auszusetzen.

Es geht nicht um das kleinere Übel

Die Unterscheidbarkeit der im Parlament vertretenen Parteien ist weiter gesunken. Sie sind zu keinem Vorhaben mehr fähig, das im Interesse der vom Sozialabbau Betroffenen wäre. Im Gegenteil: Auf sozial-, wohnungs-, bildungs-, arbeitsmarkt- und kulturpolitischem Gebiet sind sich SPÖ, ÖVP und FPÖ einig. Sie treiben den Abbau von Errungenschaften voran, zugunsten einer Sparpolitik, die den Reichtum der Reichsten in der Gesellschaft mehrt. Armut, Erwerbs- und Perspektivlosigkeit wird anderseits auch bei uns zum Dauerzustand für immer größere Teile der Bevölkerung.

15.3.2017, 19 Uhr: Vortrag und Diskussion Frauen mit Ao. Univ. Prof. Mag.a Dr.in Marion Sigot

Frauen mit Lernschwierigkeiten im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung
Erfahrungen und Ergebnisse aus einem partizipativen Forschungsprozess

Liebeneggstraße 8, 6020 Innsbruck,

Institut für Erziehungswissenschaften, Kursraum im Erdgeschoss

Begrüßung: Univ.-Prof. i. R. Dr. Volker Schönwiese

GLB lehnt Verschärfung des Fremdenrechtes entschieden ab

„Flucht ist kein Verbrechen!“ erklärt der Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks im ÖGB (GLB) heute am Aschermittwoch zum neuen, noch schärferen Fremdenrecht, das gestern – ironischerweise am Faschingsdienstag – den Ministerrat passiert hat: „Die Gründe, seine Heimat fluchtartig zu verlassen, basieren immer sowohl auf realen als auch emotionalen Beweggründen. Flüchtlingsgründe lassen sich daher nicht taxativ erfassen und eine Ablehnung des Asylstatus heißt noch lange nicht, dass die betroffenen Asylwerber_innen für illegal erklärt werden müssen.“

Regierungs-Neustart: Nicht genügend! Setzen!

Nach Plan A folgt erfahrungsgemäß Plan B, jetzt mit der neuen – von allen Minister_innen unterzeichneten – Regierungserklärung. War „Kerns Plan A“ schon, das in wohlklingende Worte gefasste Fortschreiben der neoliberalen Politik, was bedeutet dann erst die jetzige Regierungserklärung. Bei solchen Papieren erklärt die ÖGB-Spitze gerne, dass sie jegliche Regierung nach der Berücksichtigung der Arbeitnehmer_innen-Interessen bewertet.

„A wie Anfang. A wie Anpacken. A wie Austria.“ Oder, A wie Anbiederung?

Die Wahlen rücken näher, die „führenden Sozialdemokrat_innen“ (nur sie?) sehen ihre Felle dahinschwimmen. Ihr neuer „ Wunderwuzzi mit Kern“ hat in seiner Welser Grundsatzrede die „Lösung“ skizziert, beziehungsweise wurden sie in einer knapp 150-seitigen Broschüre zusammengefasst.