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Skandal um Tiroler Festspiele Erl: Warum Bau-Milliardär Haselsteiner einen Blogger verklagt

„Modernes Sklaventum“, „Korruption“, „sexuelle Nötigung“: Der Tiroler Blogger Markus Wilhelm hat schwere Vorwürfe gegen Gustav Kuhn, den Leiter der Festspiele Erl, ans Tageslicht gebracht. Nun wird er von Kuhn und dem Bau-Milliardär Hans-Peter Haselsteiner mit Klagen eingedeckt. Gernot Trausmuth berichtet über die Hintergründe.

5.3.2017, 14 Uhr: Es lebe der 8. März – Weltfrauentag!

Haller Straße 41, 6020 Innsbruck (Haus vierundeinzig)

Lasst uns gemeinsam die Rechte der Frauen zum Weltfrauentag feiern!

Auf unserer Erde erwachen zuerst die Frauen, danach wird erst die Sonne geboren, denn die Frauen gebären die Sonne dieser Welt!

Eine Veranstaltung mit Referaten, Ausstrahlung, Koma Hevi, Folklore, Theater und der Gruppe Melodi-Varidat!

 

Lärm ist nicht gleich Lärm

Die fröhlich-fetzige Musik- Combo namens Streetnoise Orchestra, die engagiert für den guten Zweck spielt, hat leider den Fehler begangen, ihren Auftritt nicht anzumelden. (Leider waren sie auch nicht schnell genug, um den Ordnungshütern zu entwischen.) Es folgte die Strafe auf den Fuß. Über 1000 Euro, die erst auf der Straße erspielt werden muss.

Ein starker Tobak, gegen Musik vorzugehen. Die Bestimmungen und Verordnungen für den öffentlichen Raum in Innsbruck werden immer bescheuerter, und die Luft immer mieser: erst das Trinkverbot und Radlverbot, dann das Bettelverbot, anschließend das Schlafverbot, nun das Musikverbot. Daumen drauf, kontrollieren und bestrafen, was aus der sauber-bürgerlichen Norm fällt, heißt die Devise des Innsbrucker Gemeinderats.

Tatsächlich gehts auch anders: Städte wie Amsterdam, München und viele andere, schieben Klaviere auf die Straße für jedermensch, mit dem Risiko „Lärm“ zu verursachen. Fantasievollen, bereichernden Lärm- im Gegensatz zum krankmachenden, den Autos, Flugzeuge und Baustellen verursachen. Der ist scheinbar für die InnsbruckerInnen tolerabel, denn der umgibt sie allüberall.

Frei nach Wilhelm Busch: „Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden.“ Oder auch nicht.

Sylvia Dürr

26.11.2016, 16.30 Uhr: Feier 15 JAHRE Attac Tirol

Die Bäckerei – Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck
Eintritt: freiwillige Spenden

Die Regionalgruppe Tirol von Attac Österreich wurde 2001 gegründet. Mit einem Fest wollen wir zurückblicken auf 15 Jahre globalisierungskritische Aktivitäten in Tirol.

Attac Tirol feiert 15 Jahre Engagement für gerechtes Wirtschaften und Steuergerechtigkeit. Es wird getanzt für eine solidarische Ökonomie, getrunken auf das Ende der Konzernmacht und die Abschaffung des Bankgeheimnisses – mit Tanz, Büffet und Musik von Arphan (Musik von Irland bis Afghanistan) und honold (Musik, die Stellung bezieht zu Themen, die uns alle bewegen oder bewegen sollte).

Dazu möchten wir euch herzlichst einladen.

 

Nicht an diesem Ort! Nicht mit diesem Geld!

Jeder kann sich einen überlebensgroßen Eduard Wallnöfer in Bronze nachbauen lassen. Jeder kann sich diesen vor oder hinter seinem Haus aufstellen.  Was aber gar nicht geht, ist, Landesgedächtnisstiftungsgelder missbräuchlich für ein Heldendenkmal des Nazimitläufers zu verwenden und es auf einem Platz aufzustellen, der dem Gedenken an die Opfer des Dritten Reiches und an die Kämpfer gegen das Regime dient.

Online-Petition gegen Wallnöfer-Büste am Landhausplatz

Der Landesverband Tirol der AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZVerband/VdA Tirol) hat eine – an das Land Tirol gerichtete – Online-Petition gestartet.

In der Petition „NEIN zur Wallnöfer-Büste am Landhausplatz“ heißt es unter anderem: „Es ist jetzt schon beschämend, dass fast zeitgleich mit dem Bekanntwerden der NSDAP-Mitgliedschaft Wallnöfers, der Landhausplatz mit seinem Befreiungsdenkmal in „Eduard-Wallnöfer-Platz“ umbenannt wurde. Eine weitere Verherrlichung des Alt-Landeshauptmannes auf dem antifaschistischen Gedenkort ist mehr als unangebracht.“

Flotter Fuhrpark

kpöpic1Die Bregenzer Festspiele sind immer ein besonderes Ereignis, besonders bei der Eröffnung. Dort befindet sich die selbsternannte schwarzrotblaugrüne Crème de la Crème, u.a. Politiker aus Bund und Ländern, wie zB heuer auch der Tiroler Landtagspräsident van Staa, vorgefahren mit einem schicken Dienstwagen BMW mit dem Kennzeichen T 2.

Außerdem ein anderer/ eine andere hochwohlgeborene Persönlichkeit eines Bundesorgans mit dem Sonderkennzeichen A 35,- wer immer das war- , ließ es sich nicht nehmen, ein Adabei zu sein. Ein kleine Spritztour von Wien nach Bregenz. Mit Chauffeur und allem Pipapo. Sogar mitm Hubschrauber wurden die vergoldeten Ä…äh Hintern angekarrt. Warum nicht? Und das alles gesponsert von BMW Österreich und dem/der SteuerzahlerIn! Danke!

Sylvia Dürr (Landesleitungsmitglied der KPÖ-Tirol)