Tag Archives: Solidarität

Bissiger Protest

Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt. Einen lächerlichen Beitrag lieferten „Kickls Schoßhündchen“. So sprach die Polizei anfangs von 25.000 bis 30.000 Demonstrierenden, verdreifachte allerdings später ihre eigene Schätzung auf 80.000.

1. Mai-Demonstration in Innsbruck: „Mut zum Widerstand!“

Die gemeinsame 1. Mai-Demonstration in Innsbruck, dieses Jahr unter dem Motto: „MUT ZUM WIDERSTAND! Gegen das Kapital und seine Regierung! Gegen Rassismus und Sozialabbau!“.

ORF-Journalist rechtfertigt völkerrechtswidrigen Angriffskrieg

Gestern (nachdem es offenbar `grünes Licht´ aus Washington und Moskau gab) haben türkische Bodentruppen die syrische Grenze überschritten und sind in die Kurdenregion Afrin einmarschiert. Die türkischen Nationalisten jubeln, das dikatatorisch agierende AKP-Regime hat angekündigt, jede Kritik von Friedenskräften mit Gewalt zu unterbinden.

Caritas-Chef kritisiert „schäbige Politik“

Harte und klare Worte in Richtung Politik findet der Chef der Caritas Tirol Georg Schärmer. Schärmer befürchtet einen weiteren spürbaren Rückgang sozialer Leistungen und fordert von der Politik eine Umkehr. 

Zum Jahreswechsel, zum Nachdenken

Oft höre ich: „Ihr Politiker_innen seit ja alle gleich, kaum am Futtertrog langt ihr auch kräftig zu!“ Das mag für viele unterschiedlichsten Couleurs zutreffen, für Kommunist_innen allerdings nicht! Beispiel gefällig? Seit Ernest Kaltenegger 1998 Stadtrat in Graz wurde, wird bei der KPÖ ein Großteil der Polit-Bezüge der KP-Stadtrats- und Landtagsmandatar_innen für Menschen in Notlagen verwendet – alleine heuer wurden an die 1.200 Menschen finanziell unterstützt.

Jubelstimmung bei den Sozialdemokrat_innen,…

… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die – wenn auch mit langen Übergangsbestimmungen – rechtliche Gleichstellung von Arbeiter_innen und Angestellten beschlossen.
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge durch die Unternehmer_innen beschlossen.
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Abschaffung der Anrechnung des Partner_inneneinkommens bei der Notstandshilfe.

Hungerstreik Tag 140 – Nuriye und Semih dürfen nicht sterben!

Das System Erdogan wird immer despotischer. Nach der Entlassung von über 100 000 Akademiker_innen, Lehrer_innen und Menschen im Öffentlichen Dienst, die grundlos der Unterstützung des Putschversuches verdächtigt werden, haben zahllose Menschen ihre Zukunft verloren. Um ihre Rechte wieder zurückzubekommen, sind inzwischen zahlreiche Menschen in den Hungerstreik getreten.

Chris Moser: Viva la Rebellion – Ein Aufruf zum Widerstand

Wer in Tirol kennt ihn nicht, den Tierrechtsaktivisten Chris Moser, der mit seinen Mitstreiter_innen seit Jahren praktisch jeden Freitag vor der Kleiderbauer-Filiale in der Innsbrucker Museumstraße steht und sich für die Interessen der nichtmenschlichen leidensfähigen Geschöpfe einsetzt?
(Chris Mosers Buch „Viva la Rebellion – Ein Aufruf zum Widerstand“ kann unter anderem vom Online-Shop für Anarchie, Punkrock & politische Bildung „GRANDIOSO_VERSAND“ bezogen werden: 15074, 1. Auflage, Oktober 2016, Fine Paperback, ca. 120 Seiten, kyrene Verlag, 12,50 Euro)

Innsbruck Mädchenzentrum ARANEA: Solidarität notwendig

Solidarität mit dem Verein ARANEA für eine Weiterführung eines Mädlsfreiraums  in Innsbruck ist gefordert. Auf Grund der Tatsache, dass Jugendzentren vor allem männliche Jugendliche  erreichen sind eigene Freiräume für Mädls wichtig und richtig! Weiter unten findet ihr die Stellungnahme von ARANEA sowie Infos wie ihr dem Verein helfen  könnt um weiterhin ein Mädchenzentrum in Innsbruck zur Verfügung zu stellen!!

Streik bei Volkswagen in der Slowakei

Bei Volkswagen in der Slowakei haben tausende Mitarbeiter für eine kräftige Lohnerhöhung gestreikt. Sie versammelten sich am Dienstag vor dem VW-Werk in Bratislava und forderten 16 Prozent mehr Lohn. Der Autobauer hatte 4,5 Prozent mehr in diesem und 4,2 Prozent mehr im kommenden Jahr angeboten, am Dienstag erhöhte er sein Angebot.