Tag Archives: Solidarität

Jubelstimmung bei den Sozialdemokrat_innen,…

… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die – wenn auch mit langen Übergangsbestimmungen – rechtliche Gleichstellung von Arbeiter_innen und Angestellten beschlossen.
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge durch die Unternehmer_innen beschlossen.
… in der letzten Nationalratssitzung dieser Legislaturperiode wurde noch die Abschaffung der Anrechnung des Partner_inneneinkommens bei der Notstandshilfe.

Hungerstreik Tag 140 – Nuriye und Semih dürfen nicht sterben!

Das System Erdogan wird immer despotischer. Nach der Entlassung von über 100 000 Akademiker_innen, Lehrer_innen und Menschen im Öffentlichen Dienst, die grundlos der Unterstützung des Putschversuches verdächtigt werden, haben zahllose Menschen ihre Zukunft verloren. Um ihre Rechte wieder zurückzubekommen, sind inzwischen zahlreiche Menschen in den Hungerstreik getreten.

Chris Moser: Viva la Rebellion – Ein Aufruf zum Widerstand

Wer in Tirol kennt ihn nicht, den Tierrechtsaktivisten Chris Moser, der mit seinen Mitstreiter_innen seit Jahren praktisch jeden Freitag vor der Kleiderbauer-Filiale in der Innsbrucker Museumstraße steht und sich für die Interessen der nichtmenschlichen leidensfähigen Geschöpfe einsetzt?
(Chris Mosers Buch „Viva la Rebellion – Ein Aufruf zum Widerstand“ kann unter anderem vom Online-Shop für Anarchie, Punkrock & politische Bildung „GRANDIOSO_VERSAND“ bezogen werden: 15074, 1. Auflage, Oktober 2016, Fine Paperback, ca. 120 Seiten, kyrene Verlag, 12,50 Euro)

Innsbruck Mädchenzentrum ARANEA: Solidarität notwendig

Solidarität mit dem Verein ARANEA für eine Weiterführung eines Mädlsfreiraums  in Innsbruck ist gefordert. Auf Grund der Tatsache, dass Jugendzentren vor allem männliche Jugendliche  erreichen sind eigene Freiräume für Mädls wichtig und richtig! Weiter unten findet ihr die Stellungnahme von ARANEA sowie Infos wie ihr dem Verein helfen  könnt um weiterhin ein Mädchenzentrum in Innsbruck zur Verfügung zu stellen!!

Streik bei Volkswagen in der Slowakei

Bei Volkswagen in der Slowakei haben tausende Mitarbeiter für eine kräftige Lohnerhöhung gestreikt. Sie versammelten sich am Dienstag vor dem VW-Werk in Bratislava und forderten 16 Prozent mehr Lohn. Der Autobauer hatte 4,5 Prozent mehr in diesem und 4,2 Prozent mehr im kommenden Jahr angeboten, am Dienstag erhöhte er sein Angebot.

1.Mai-Demo in Innsbruck stand unter dem Motto »Für eine Welt ohne Kapitalismus«

Über 1.000 Menschen wurden von der Polizei bei Tirols 1.Mai-Demo gezählt. Das Demo-Bündnis bestehend aus über zwanzig Unterstützer_innen-Organisation hat somit mehr Menschen mobilisiert als alle Innsbrucker 1.Mai-Parteiveranstaltungen zusammen und brachte damit auch heuer ein buntes Bild mit einem Meer an roten Fahnen auf Innsbrucks Straßen: Migrant_innen, türkische und kurdische Kulturvereine, Alevit_innen, sozialdemokratische Jugendliche, ein Antiautoritärer Block, Linke und…  gingen Seite an Seite »Für eine Welt ohne Kapitalismus« auf die Straße. Mit dabei auch  KPÖ und Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Aufstand der Kakerlaken

Am 3. Mai gibt in Innsbruck Gerald Loacker Einblick in das Leben eines »Kammerjägers«.  Im »schwarzen Raben«, sorry »Schwarzer Adler« heißt es richtigerweise, will er seine »Ungeziefervernichtung« präsentieren. Laut dem Kammerjäger soll unsere Arbeiterkammer in eine schlanke (zahnlose) InteressensServicevertretung umgewandelt werden – ohne Pflichtmitgliedschaft, ohne Pflichtbeiträge, dafür mit freiwilliger Bezahlung der Serviceleistungen für uns »Kakerlaken«.

TT-Leserbrief zum Thema: „Ich steh’ auf Verantwortung“

Da ist wohl etwas durcheinandergeraten. Bitte, wo steht in der Bibel bzw. in den Evangelien etwas zur Gerechtigkeit für Leistungswillige? Jesus spricht von Liebe zu den Nächsten und davon, dass der Mensch das Gute, das er oder sie den Mitmenschen angedeihen lässt, ihm selbst tut. Und Papst Franziskus schlägt in dieselbe Kerbe und geißelt Gier und Habsucht der Superreichen und Mächtigen. Weg mit den Lohnnebenkosten? Die Frage löst eine Gegenfrage aus: Woher soll das Geld für Schulen, Spitäler, Forschung, ja und auch Bankenrettung oder Menschen, deren Arbeitsplatz einfach vernichtet wurde, kommen?

Politischer Adventkalender: 20. Dezember

Der 20. Dezember wurde im Jahr 2005 von der UNO als Welttag der menschlichen Solidarität erklärt. Dieser soll an die Wichtigkeit erinnern, bei weltweiten Problemen gemeinsam zu agieren. Nur so können diese Herausforderungen gemeistert und Ziele erreicht werden. Die Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs in den Entwicklungsländern um die Armut zu bekämpfen gehört vordringlich dazu.

Der Welttag der menschlichen Solidarität nimmt jedes Jahr an Bedeutung zu. Die absehbare Knappheit von sauberem Trinkwasser, die Versorgung mit Nahrungsmitteln wird durch die immer öfter vorkommenden Naturkatastrophen bedingt und treffen am häufigsten und härtesten diejenigen, die bereits Not leiden. Hier ist es an jenen denen besser geht, zu handeln.

Im Leitantrag beschlossen am 35. Parteitag der KPÖ (26., 27. 2.2011) heißt es: „Die Solidarische Gesellschaft ist eine Herausforderung; keine, die von irgendwelchen Führern als Befehl ausgegeben werden kann, denn sie kann nur bewältigt werden, wenn Menschen sich eigenverantwortlich in Bewegung setzen (…) Als Bewegung, der es um Macht geht. Nicht in erster Linie um die einer politischen Partei oder Parteienkoalition, sondern um Macht für jene, die das solidarische System leben, in seinem Sinne tätig werden; um Macht über die Ressourcen der Gesellschaften, – was alle brauchen, muss allen gehören, muss gesellschaftliches Eigentum bleiben oder werden –, über die Art und Weise sowie über das Ziel von Produktion, ihre Einbettung in die Umwelt, über die Sinngebung gesellschaftlicher Regulierung.“

Politischer Adventkalender: 16. Dezember

Die dem Außenministerium unterstellte Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ADA (Austrian Development Agency) hat angekündigt, die finanzielle Unterstützung des Südwind-Magazins mit Jahresbeginn 2017 einzustellen. Damit ist die Existenz des Magazins in großer Gefahr!

Das Südwind-Magazin informiert seit 37 Jahren monatlich über globale Entwicklungen und Herausforderungen, wie Klimawandel, Armutsbekämpfung, Migration und Ressourcenknappheit.  Mehr Infos unter: https://www.suedwind.at/…/dem-suedwind-magazin-droht-das-a…/

Weit über 4.000 haben schon die Petition an Außenminister Sebastian Kurz unterschrieben, die natürlich nach wie vor läuft:

http://www.suedwind-magazin.at/retten