Tag Archives: Tirol

Sorgen um die Arbeitsmoral, oder mit falschen Fakten für Kurz-IV werben?

Offener Brief von Peter Oberdammer an die Tiroler Tageszeitung

Die TT macht sich Sorgen um die Arbeitsmoral („Die Flucht von der Arbeit in die Freizeit“, 13.06.2018). Leider schmeckt der Artikel ein wenig sehr nach abgestandenem calvinistischer Arbeitsethos: „Wir leben um, zu arbeiten, und wir arbeiten, um (später) in den Himmel zu kommen.“ Die, die arbeiten um zu leben, sind Weichlinge, denen das Faseln von der Work-Life-Balance ausgetrieben werden muss.

Kritik an Mindestsicherungsplänen – Blau & Schwarz kontern mit Hetze!

Laut ORF-Tirol kritisiert die Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harrasser die geplanten Bundesregelungen bei der Mindestsicherung. Betroffen seien vor allem Familien mit mehreren Kindern. Sie befürchtet, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien noch mehr an materieller, aber auch sozialer und kultureller Unterversorgung leiden. Das sei mit negativen Folgen für die Bildungs- und Zukunftschancen verbunden.

Gewerkschaftsbewegung trauert um ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Silvia Nagele

Der Österreichische Gewerkschaftsbund, Landesorganisation Tirol, und die Tiroler Produktionsgewerkschaft trauern um ihre Landesfrauenvorsitzende Silvia Nagele.

Sozialabbau verhindern!

1. Aktionsbündnissitzung gegen Sozialabbau heute am Mittwoch, den 06. Juni 2018 im Kulturverein EVRENSEL (DIDF) – Schöpfstraße 9, 6020 IBK. Wir sind mit einem erschreckenden Sozialabbau konfrontiert. Während bereits in den letzten Jahren unter Rot-Schwarz bereits im Gesundheitsbereich massive Budgetkürzungen stattfanden, trifft es nun bis zu den Sozialvereinen runter alle! Jetzt ist es wichtig, dass die demokratischen Kräfte sowohl in den politischen Gremien, als auch in der Zivilgesellschaft und den sozialen Bewegungen Solidarität zeigen und handeln! Ganz im Zeichen des Begriffes „HANDELN“ laden wir zu einem ersten Aktionsbündnistreffen ein.

Sozialkürzungen widerstehen!

Die blauschwarze Bundesregierung plant, die Mittel für Sozialvereine massiv zu kürzen. Davon betroffen sind zahlreiche soziale Vereine.
Es ist besonders pikant, dass eine Regierung, die Familien als „Fundament unserer Gesellschaft“ bezeichnen (Regierungsprogramm 2017-2022, S. 101) ausgerechnet bei der Familienberatung massiv einsparen will. Es ist erschreckend, dass die Regierungsprogramm, die sich „Sicherheit“ auf die Fahnen schreibt, bei der Gewaltprävention einspart.

Viertagewoche bringt Firma mehr Umsatz

Die Latschenöl-Brennerei der Firma Unterweger in Thal-Assling veredelt ätherische Öle und verkauft sie in alle Welt. 50 Arbeitnehmer freuen sich seit einem halben Jahr über eine Viertagewoche. Früher wurde am Freitag halbtags gearbeitet, heute wird die Arbeitszeit auf vier Tage verteilt. Dadurch stieg die Produktivität, berichtet Firmenchef Michael Unterweger, weil die Arbeit am Freitag immer schleppend von der Hand ging.

Georg Willi grüner Bürgermeister im 2. Anlauf

Es ist fix: Christine Oppitz-Plörer wurde heute als Bürgermeisterin von Innsbruck abgewählt. Nach dem zweiten Anlauf heißt der neue Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi. Er ist somit der erste grüne Bürgermeister einer Landeshauptstadt. Konkret kann er 52,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Wenig berauschend war die Wahlbeteiligung. Nicht einmal 44 Prozent (43,74%) der Wahlberechtigten fanden den Weg zur Wahlurne.

Skandal um Tiroler Festspiele Erl: Warum Bau-Milliardär Haselsteiner einen Blogger verklagt

„Modernes Sklaventum“, „Korruption“, „sexuelle Nötigung“: Der Tiroler Blogger Markus Wilhelm hat schwere Vorwürfe gegen Gustav Kuhn, den Leiter der Festspiele Erl, ans Tageslicht gebracht. Nun wird er von Kuhn und dem Bau-Milliardär Hans-Peter Haselsteiner mit Klagen eingedeckt. Gernot Trausmuth berichtet über die Hintergründe.

Innsbruck vor der Stichwahl

Bei der kommenden Wahl steht Innsbruck vor der Entscheidung, wer letztlich das Rennen um den Innsbrucker Bürgermeister-Posten machen soll. Die bisherige Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Georg Willi stehen noch im Ring. Es ist festzuhalten, dass die inhaltliche Differenz zwischen beiden Kandidat_innen nicht allzu groß ist. Beide Kandidat_innen sind bürgerlich. Es ist daher umso wichtiger, dass in Innsbruck eine klar linke Kraft im Gemeinderat vertreten ist, die die Verhältnisse in Innsbruck zum Tanzen bringt. ALI wird in den kommenden Jahren den linken Platz im Innsbrucker Gemeinderat besetzen, der so lange leer geblieben ist.

Großer internationaler Mai-Aufmarsch zum „Tag der Arbeit“

Während die beiden Stichwahlkandidaten wohl auf den verschiedenen Brauchtums-Maifesten ein „Wahlkampfbad in der Menge“ machten und um das Kreuzl auf ihrem Kreis am Stimmzettel warben, sammelten sich am Landhausplatz unzählige Menschen mit bunten Fahnen, Megaphonen und Lautsprecheranlagen um des größten Tages der Arbeiterbewegungen zu gedenken.