Tag Archives: Umverteilung

ÖGB Tirol: Wertschöpfungsabgabe zur Arbeitsplatzsicherung

Tirols ÖGB-Vorsitzender Otto Leist fordert anlässlich einer kürzlich erschienenen IHS-Studie, wonach in Österreich jeder zehnte Job durch die Digitalisierung gefährdet ist, erneut die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe. »Die Wertschöpfungsabgabe würde dafür sorgen, dass Betriebe, die viele Menschen beschäftigen, entlastet werden. Bisher geht es um Lohn- und Gehaltssummen, also je mehr Beschäftigte eine Firma hat, desto mehr trägt sie bei.

Flexibilität – (k)ein Märchen aus 1001 Nacht

Der 12-Stunden-Arbeitstag bringt eine Win-Win-Situation für Betrieb und Beschäftigte. So zumindest argumentieren gerne die Unternehmen: Denn wer ein »bisserl mehr arbeitet«, der kann sich später mehr zusammenhängende Freizeit gönnen. Stimmt das wirklich so?

Senkung von Lohnnebenkosten auf Kosten von Familien und Frauen

Die sich abzeichnende finanzielle Misere des Familienlasten-Ausgleichsfonds (FLAF) bestätigt die jahrelangen Warnungen der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) vor den Auswirkungen der von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Parlamentsparteien gebetsmühlenartig geforderten Senkung von Lohnnebenkosten, konstatiert GLB-Bundesvorsitzender Josef Stingl. Aus dem FLAF werden vor allem die Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld finanziert.

Lohnabhängige nutzen Jahresausgleich viel zu wenig

Auf das enorme von den Lohnsteuerzahler_innen nicht genutzte Potenzial von Steuerrückzahlungen im Wege des Jahresausgleichs, der sogenannten Arbeitnehmer_innenveranlagung, weist auch heuer wieder die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) hin: „Alle Lohnabhängigen sollten jetzt diese Möglichkeit nützen und durch einen Antrag beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt oder Online einen Jahresausgleich für 2016 einreichen, auch wenn gesetzlich dazu eine Frist von fünf Jahren eingeräumt wird“ betont GLB-Bundesvorsitzender Josef Stingl.

Einige Gedanken zum Frauentag

Dass Geschlechtergerechtigkeit noch lange nicht erreicht ist, ist anhand der UNO-Daten leicht ersichtlich: Frauen erledigen zwei Drittel der weltweit geleisteten Arbeit, produzieren die Hälfte aller Lebensmittel, erhalten ein Zehntel aller Einkommen weltweit und besitzen ein Prozent des Vermögens weltweit.

Einige Stimmen zum Internationalen Frauentag

Durch Karenzeiten verlieren Frauen Anrechnungszeiten auf dienstzeitabhängige Ansprüche wie etwa beim Zugang zur sechsten Urlaubswoche, beim Krankengeldzuschuss, beim Jubiläumsgeld oder bei Kündigungsfristen. Im Laufe eines Berufslebens kann sich diese Benachteiligung auf mehrere tausend Euro summieren. Silvia Nagele, Landesfrauenvorsitzende der PRO-GE Tirol fordert daher: „Eine Novelle der gesetzlichen Bestimmungen ist dringend notwendig, um für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die gleichen Voraussetzungen zu schaffen.“

GLB: Kritik am Beschäftigungsbonus der Regierung

Der jetzt von der Regierung hochgejubelte Beschäftigungsbonus wird durch Senkung der Lohnnebenkosten auf Kosten einer Ausdünnung des Sozialsystems finanziert, die Lohnabhängigen müssen sich also die zusätzliche Beschäftigung durch Verschlechterungen an anderer Stelle selber finanzieren, kritisiert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Furtlehners Blog: 1.700 Euro Mindestlohn am Sankt Nimmerleinstag?

„Was ist uns die Arbeit wert?“ fragt der ÖGB im Gewerkschaftsblatt „Solidarität“ zu den Verhandlungen der Sozialpartner über einen Mindestlohn, der diesen von der Regierung verordnet wurde. Die Fakten sind beschämend: 356.500 Berufstätige (149.100 Vollzeit- und 207.400 Teilzeitbeschäftigte) – davon zwei Drittel Frauen – verdienen laut Statistik Austria weniger als 1.500 Euro brutto (1.199 Euro netto) monatlich.

Gewinnausschüttung auf Kosten von Löhnen und Investitionen

Das Wertschöpfungsbarometer der Arbeiterkammer Oberösterreich für das Jahr 2015 bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit einer Wertschöpfungsabgabe zur nachhaltigen Sicherung des Sozialstaates, aber auch einer offensiven Lohnpolitik der Gewerkschaften, stellt Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) fest.

GLB: Der Koalitionspakt Neu verschärft die soziale Lage

Wenn es nach dem Sozialbericht 2015/16 geht, ist klar was die Schwerpunkte der künftigen Regierungspolitik sein müssten, leider widerspiegelt sich das im Arbeitsabkommen Neu der rot-schwarzen Koalition für 2017/2018 in keiner Weise, kritisiert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).