Widerstand der Innsbrucker Studierenden gegen schwarz-blaue Einschnitte

Am 17.1. versammelten sich bei widrigsten Wetterbedingungen etwa 150 Studierende der Universität Innsbruck für eine Kundgebung gegen die Vorhaben der schwarz-blauen Bundesregierung. Von den geplanten Einschnitten an den Unis und bei den Studierenden richtete sich der Protest vor allem gegen die Einführung von Studiengebühren, die, wie auch unter der letzten schwarz-blauen Bundesregierung, die Studienbedigungen nicht verbessern.

„Jede Person hat das Recht auf Bildung! Es darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, wer studieren gehen kann und wer nicht“, fordern die Veranstalter*innen der Aktion. Die Studierenden befürchten soziale Selektion und weitere Einschränkungen des Zugangs zu Universitäten. Die Einschränkung der Redefreiheit der Hochschüler*innenschaft (ÖH) durch Abschaffung des allgemeinpolitischen Mandats, wird als „mundtot machen der Studierendenvertretung“ bewertet. „Die Vertretung der Studierenden will kein verlängerter Arm des Ministeriums sein, sondern weiterhin echte Interessensvertretung!“

Die Kundgebung sei ein erster Schritt sich gegen diese Vorhaben von Schwarz-Blau zur Wehr zu setzen und soll ein klares Signal nach Wien sein, dass weiter gegen diese Vorhaben mobilisiert werden wird.

Überfraktionelles Bündnis Innsbruck gegen Studiengebühren