Wolfgang Ambros: Viele braune Haufen in der FPÖ

Harte Töne seitens des Austro-Poppers Wolfgang Ambros zur schwarz/blauen Regierung.  In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ meinte er, dass sich die Welt sich in einem „gesellschaftlichen Wandel, das auch für rechte Tendenzen gilt“ befinde. „Mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke, was die österreichische Regierung in den nächsten drei Jahren noch so alles anstellen wird.“

Was konkret er damit meine? „Fast jede Woche gibt es einen kleinen oder größeren Hammer in Verbindung mit FPÖ-Personal. Damit meine ich nicht nur den Skandal über das Burschenschafter-Liedbuch, in dem von Judenvergasungen die Rede war.“ Dass dem blauen  Vizekanzler Heinz-Christian Strache beteuert, gegen Extremismus und Antisemitismus vorzugehen – zuletzt wurde auch eine „Historikerkommision“ zur Aufarbeitung der Geschichte des „Dritten Lagers“ etabliert – reicht Ambros nicht.

„Ich glaub dem kein Wort. Ich bin mir sicher, dass es viele braune Haufen in der FPÖ gibt“, so der Wolfgang Ambros. Da die Regierung ständig nur Ausländer thematisiere, „fällt vielen Österreichern gar nicht auf, wohin die Reise geht“. Er gehe davon aus, dass „bald auch ärmere Österreicher“ die Pläne von FPÖ und ÖVP zu spüren bekommen werden.

Wie er sich erkläre, dass Kurz in Vertrauens- und Beliebtheitsumfragen dennoch gut abschneide? „Er ist halt jung, fesch und geschmeidig“, meint Ambros dazu. „Mit Strache hat er den Mann fürs Grobe. Dem und seiner rechtsradikalen Truppe lässt Kurz einfach alles durchgehen.

 

2 Responses to Wolfgang Ambros: Viele braune Haufen in der FPÖ

  1. Josef Stingl sagt:

    Billig, billig, Herr Kahr! Majestätsbeleidigung darf nicht sein – daher kritische Stimmen mit Beleidigung unterster Lade abhandeln

  2. Siegfried kahr sagt:

    Ein am künstlerischen Abstieg befindlicher Sänger möchte sich durch solche Statements medienwirksame Präsenz erhaschen!
    Mit seiner Sangeskunst gelingt ihm das schon lange nicht mehr!

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