Zwei Hunderter mehr

Während bei den Friseur_innen, Textilarbeiter_innen und im Gastgewerbe beim Start des ohnehin bescheidenen 1.500-Euro-Mindestlohn bis Ende 2018 herumgedoktert wird, zeigen GPA-djp und die niedergelassen Ärzten und Labors in Niederösterreich, dass es auch anders gehen kann. Sie einigten sich für die Ordinationsassistenz auf einen Mindestgehalt von 1.550 Euro, was eine Erhöhung der Mindestgehälter um bis zu 200 Euro bedeutet.

»Wir sind zufrieden, dass jetzt auch Niederösterreich dem Bundestrend gefolgt ist und mit einem Mindestgehalt von 1.550 Euro für die Ordinationsassistenz in Vollzeit nach Wien das zweithöchste Mindestgehalt verankert hat. Wir hoffen, in Kärnten, Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich ebenfalls bald zu entsprechenden Abschlüssen zu kommen«, kommentiert Georg Grundei, zuständiger Wirtschaftsbereichssekretär in der GPA-djp. Der Wunsch, die Durchrechnung der Arbeitszeit zu optimieren, wurde schlussendlich, wie in allen anderen Bundesländern, in denen bis jetzt Kollektivvertragsabschlüsse mit vergleichbarer Qualität erreicht werden konnten, in eine Arbeitsgruppe verlagert, die nach den Ärztekammerwahlen Ende April ihre Arbeit aufnehmen wird.

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